Scheucher: Prammer setzt Jammer-Endlosschleife fort

30 Jahre SPÖ-Frauenpolitik brachten keine Verbesserungen

Wien, 16. Juli 2003 (ÖVP-PK) Außer Jammern und die Augen vor der Realität zu verschließen, scheint Barbara Prammer nicht mehr viel einzufallen, sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler zu den jüngsten Aussagen der SPÖ-Frauensprecherin. "Irgendwann ist die Zeit gekommen, das Band der Jammer-Endlosschleife zu stoppen. Unwahrheiten unbegrenzt oft zu wiederholen, macht sie nicht wahrer", so Scheucher. ****

Dreißig Jahre lang habe sich unter einem sozialdemokratischen Bundeskanzler nicht nur nichts bewegt, sondern seien sogar Verschlechterungen für Frauen eingetreten, so die Frauensprecherin. "Unter Frauenministerin Prammer hat sich die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen nicht verringert, sondern sogar vergrößert", sagte Scheucher. Mit der Pensionssicherungsreform sei von Seiten der ÖVP erstmals ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gelungen. Auch könne man mit Stolz auf die Ergebnisse einer erfolgreichen Bildungspolitik blicken, da mehr als die Hälfte aller Hochschulabsolventen nicht mehr Männer, sondern Frauen sind. "Eine gute Ausbildung ist der erste Schritt für eine junge Frau, sich aus der Abhängigkeit zu lösen", so Scheucher weiter.

Nach nur drei Jahren Frauenpolitik unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel wurden die pensionsbegründende Anrechnung von Kindererziehungszeiten von 18 auf 24 Monate ausgedehnt und die Bewertung der Kindererziehungszeiten durch eine höhere Bemessungsgrundlage verbessert. "Warum ist das in 30 Jahren SPÖ-Frauenpolitik nicht passiert, Frau Prammer?", fragte die ÖVP-Frauensprecherin.

Wenn Prammer der amtierenden Frauenministerin vorwerfe, nur mit einigen privilegierten Frauen zu reden, sei festzuhalten, dass es Maria Rauch-Kallat sei, die das Gespräch mit allen Frauenorganisationen suche, während Prammer in ihrer Regierungszeit ihr selbst, nämlich Rauch-Kallat als Chefin der Österreichischen Frauenbewegung, jegliche Zusammenarbeit verweigert hatte, sagte Scheucher.

Erfreut zeigte sich Scheucher darüber, dass auch Prammer die Meinung vertrete, dass man zuerst eine Gleichstellung der Frauen erreichen müsse, bevor man über die Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters entscheiden könne. "Dies sind die Worte unserer Ministerin", und somit scheine man zumindest bei diesem Thema auf einer Linie zu sein, so die Frauensprecherin abschließend.

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