Brauner: Späte und unzureichende Einsicht Rauch-Kallats

Wien setzt Maßnahmen, um Mädchen in technischen Berufen zu forcieren - Bund aber strich Vereinen die Unterstützung

Wien (OTS) - Als "zumindest erfreulichen Aspekt inmitten von zahlreichen unerfreulichen schwarz-blauen Regierungsinhalten" wertete Wiens Frauenstadträtin Mag. Renate Brauner am Mittwoch die von Frauenministerin Rauch-Kallat bekannt gegebene Initiative zum Thema "Frauen in der Forschung bzw. in technischen Berufen". Dennoch bleibe vieles zu kritisieren, so Brauner.

"Leider entdeckt die Frauenministerin dieses so wichtige Thema reichlich spät", stellte Brauner fest. Darüber hinaus stehe diese Ankündigung auch in starkem Widerspruch zu den bisherigen Taten der blau-schwarzen Regierung: "Die Bundesregierung hat vielen Vereinen, die sich genau um dieses Zukunftsthema kümmern, die Unterstützung gekürzt." Es sei für die Frauenministerin deshalb auch eine Frage ihrer Glaubwürdigkeit, diesen Vereinen endlich die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen.****

Gerade die Stadt Wien zeige in diesem Bereich mit zahlreichen Maßnahmen auf, wie die Mädchen gestärkt werden könnten. Gerade der 2. Wiener Töchtertag am 24. April sei heuer ein "leuchtendes Beispiel" gewesen, wie die Stadt hier Mädchen für nicht traditionelle Frauenberufe begeistern kann. "Wer das Engagement, die Neugier und das Selbstvertrauen der Mädchen gesehen hat, weiß, dass es unser Ziel sein muss, Mädchen alle Berufszweige dauerhaft und gleichberechtigt zu öffnen", so Brauner

Ziel der zukünftigen Töchtertage werde es deshalb weiterhin sein, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken von Mädchen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weit reichende Zukunftsperspektiven in technisch orientierten, nichttraditionellen Berufsfeldern zu eröffnen.

Abschließend kündigte Brauner an, dass der 3. Wiener Töchtertag am 29. April 2004 stattfinden wird. "Interessierte Unternehmen können sich bereits heute anmelden", so Brauner. (Schluss) sl

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