Voest: Winterauer bekräftigt SP-Forderung nach einer Volksabstimmung

"ÖVP wirft Wirtschaftskompetenz über Bord - nur 17 Prozent unterstützen Pühringer-Kurs"=

SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer bekräftigt den Vorschlag von SPÖ-Klubobmann Frais, über die Verkaufspläne der schwarz-blauen Regierung eine Volksabstimmung abzuhalten. "Wie wichtig eine Volksabstimmung über eine für die Zukunft unseres Landes so schwer wiegende Entscheidung ist, zeigt auch eine brandneue Umfrage des INFO-Research-Instituts, abgedruckt im bestimmt nicht SP-nahen Kurier: Nur 17 Prozent der Befragten sind für den Totalverkauf der ÖIAG-Unternehmen!", stellt Winterauer fest. "Wenn Landeshauptmann Pühringer weiter für einen 100-Prozent-Verkauf eintritt, agiert er damit nicht nur gegen die eindeutige Mehrheit des oö. Landtags, sondern auch gegen eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung!"

Es gebe, so Winterauer, keinen vernünftigen Grund, dass die Republik ihre gesamte Sperrminorität bei der Voest verkaufe. Der Betrieb habe es mit der bisherigen Eigentümerstruktur in den vergangenen Jahren geschafft, durch einzigartigen Einsatz der Belegschaft und durch hervorragende Manager - wie Peter Strahammer - zum anerkannten Kompetenzzentrum mit Weltgeltung zu werden. "Jeder Ausverkauf, jede Zerschlagung ist gegen jede wirtschaftliche Vernunft und kann die Lage des Unternehmens nur verschlechtern", stellt der SP-Geschäftsführer fest.

Schüssel und Pühringer würden mit ihren Verkaufsplänen zeigen, dass die ÖVP aus purer parteipolitischer Wut heraus jede Wirtschaftskompetenz über Bord werfe.
Dass der ÖVP längst die Wirtschaftskompetenz abhanden gekommen sei und dass es Raika-General Scharinger bei seinen Kaufplänen nur um eine wahltaktische Rettungsaktion für seinen Parteichef gehe, zeige auch das Eintreten von Oberbank-General Gasselsberger für ein Beibehalten der ÖIAG-Sperrminorität von 25 Prozent und einer Aktie, weist Winterauer erneut hin.
"Pühringers angebliches Eintreten für Oberösterreich-Interessen in Wien ist eine Aneinanderreihung von Umfallern. Mag sein, dass er jedes Mal mit christlich-sozialen Absichten nach Wien fährt. Er kommt aber immer mit einem ordentlichen Doppelpack zurück und will das dann auch noch als Erfolg verkaufen", zeigt Winterauer auf.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Pressereferat
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40001