RFW: GesmbH darf keine Gesellschaft mit besonderer Härte sein!

RFW-Aktion "Geschäftsführende GesmbH-Gesellschafter" jetzt angelaufen – rund 50.000 Unternehmer betroffen

Wien (OTS/RFW) Der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) hat mit seiner soeben angelaufenen Aktion "Geschäftsführende Gesellschafter" voll ins Schwarze getroffen, wie man an den bisher eingelangten Reaktionen betroffener Unternehmer sieht. "Bis jetzt war die Behandlung eines geschäftsführenden Gesellschafters einer GesmbH völlig nebulös. Unternehmer wurden mit Dienstnehmern gleichgestellt", so FPÖ-Wirtschaftssprecher und RFW-Bundesobmann NAbg. Max Hofmann, "und deshalb ist es an der Zeit, eine Gesetzesänderung herbeizuführen."****

Hintergrund des vom RFW jetzt aufgezeigten Mißstandes ist ein Beschluss aus dem Jahre 1993/94 unter dem sozialdemokratischen Finanzminister Lacina, der den geschäftsführenden GesmbH-Gesellschaftern den Unternehmerstatus aberkannt hatte. Kernpunkt war die Einführung der dienstnehmerbezogenen Steuern und Abgaben für Unternehmer mit dem Ziel, vor allem den Gemeinden mehr Einnahmen zu bescheren.

"Diese ungerechte und ungleiche Behandlung, bei der Unternehmer, die mit bis zu 100 % an ihrer Gesellschaft beteiligt sind, Kommunalsteuer (KommSt) und Dienstgeberbeitrag (DB) bezahlen müssen, gehört umgehend abgeschafft", betont der WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des RFW, Matthias Krenn, die Wichtigkeit dieser Aktion.

Der Lösungsansatz des RFW beinhaltet unter anderem, dass nur jene geschäftsführenden GesmbH-Gesellschafter, die unter 25% Anteile besitzen, 3% KommSt und 4,5% DB zu zahlen haben.

Warum diese Grenze von 25 %? "Das hängt mit der Weisungsgebundenheit zusammen", erklärt Bundesobmann Max Hofmann, "die meisten Geschäftsführer, die unter 25% GesmbH-Anteile besitzen, sind gegenüber der Generalversammlung weisungsgebunden und kommen daher einem Dienstnehmer ähnlich." Ist ein Geschäftsführer jedoch nicht weisungsgebunden, so muss er von den Abgaben befreit werden, sind sich WKÖ-Vizepräsident Krenn und FP-Wirtschaftssprecher Hofmann einig.

"Die Aktion läuft noch den gesamten Sommer über. In den ersten zwei Tagen sind nahezu 1000 Unterstützungserklärungen in der RFW-Bundesgeschäftstelle eingegangen. Wir hoffen bis Ende September mit weit mehr als 10% Rückmeldungen der etwa 50.000 betroffenen Unternehmern", zeigt sich Krenn optimistisch.

Im Rahmen eines Wirtschaftsgespräches im Herbst diesen Jahres, werden die Unterstützungserklärungen an Finanzminister Grasser übergeben. "Damit beweist der RFW einmal mehr, sich mit den Problemen der heimischen Klein- und Mittelbetriebe intensivst auseinanderzusetzen und mit allen Mitteln für deren Anliegen einzutreten", so RFW-Bundesobmann Hofmann abschließend. (gg)

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