ÖAMTC: Sommerlicher Hitze-Einsatzrekord in der Pannenhilfe

Die hohen Temperaturen machen auch den Autos zu schaffen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Die Hitzewelle im Juni brachte auch die "Gelben Engel" kräftig ins Schwitzen. Rund 57.000 Mal mussten die ÖAMTC-Pannenfahrer österreichweit ausrücken, um defekte Fahrzeuge wieder flott zu machen. "Das entspricht einer Steigerung von 10,8 Prozent gegenüber dem ohnehin starken Juni des Vorjahres", berichtet Gerhard Samek von der ÖAMTC-Pannenhilfe Wien, "an einzelnen Tagen war die Mehrbelastung im mobilen Dienst sogar bis zu 18 Prozent höher".

Die meisten Pannenhilfen gab es im Juni in Wien, nämlich an die 16.200, und in Niederösterreich mit 7.900. Jeweils weit über 7.100 Einsätze wurden in Oberösterreich und in der Steiermark verzeichnet. Dahinter rangierten Tirol (6.000), Kärnten (4.200) und Salzburg (3.200). Vorarlberg und das Burgenland lagen mit je zirka 2.000 Einsätzen gleich auf.

Auf Platz eins im Ranking der häufigsten Hitze-Pannenhilfen lagen im Juni ex aequo zu jeweils 40 Prozent überhitzte Kühler und leere Batterien. Nicht nur bei großer Kälte versagen Batterien den Dienst, es kann ihnen auch hitzebedingt der "Saft" ausgehen. Durch die erhöhte Betriebstemperatur des Fahrzeugs - etwa im Stau - verliert die Batterie an Flüssigkeit und kann ausfallen. Dann wird Starthilfe notwendig. Genauso häufig - in 40 Prozent der Fälle - legten bei den hochsommerlichen Temperaturen im Juni überkochende Motoren, defekte Kühler und Wasserschläuche Fahrzeuge lahm.

Elektronik und Wegfahrsperren machten zehn Prozent aller Pannenhilfen aus. Immerhin fünf Prozent aller Fahrzeuge blieben liegen, weil ihre Lenker aus Hitzestress Pannen selbst verursachten, wie z.B. Falschtanken oder Aussperren.

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt: Die Meteorologen erwarten auch für die zweite Julihälfte wieder Rekordtemperaturen. Damit dem Urlaubsauto ein "Hitzeschlag" erspart bleibt, rät Gerhard Samek vor Reiseantritt noch zu einem Check. Hier einige Tipps, wie man potenziellen "Urlaubsfahrt-Vermiesern" auf die Schliche kommt:

  • Flüssigkeitsstand der Batterie kontrollieren.
  • Kühlsystem überprüfen. Neben der Kontrolle des Kühlwasserstandes unbedingt auch auf Defekte im Kühlkreislauf checken lassen.
  • Auch Elektrik, Fahrwerk, Bremsen und Bereifung werden auf längeren Fahrten besonders beansprucht. Schwachstellen müssen noch vor der Fahrt in den Urlaub aufgespürt und behoben werden.

Der ÖAMTC bietet an seinen Stützpunkten Auto-Urlaubsüberprüfungen, um Pannen auf Reisen zu vermeiden. Und wenn es doch passiert, dass das Auto streikt, ist die Pannenhilfe des Clubs österreichweit ohne Vorwahl unter der Telefonnummer 120 erreichbar.

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Bildmaterial zu Einsätzen der Pannenhilfe findet sich im ÖAMTC-Foto-Service, das im Internet unter http://www.oeamtc.at/presse/ abgerufen werden kann.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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