Vladyka: Beschämender schwarzblauer Pensions-Vorstoß zu kinderlosen Frauen

Frauen Chancengleichheit sichern und vorhandene Diskriminierungen

St. Pölten, (SPI) - "Es ist beschämend, ja auf das strikteste zurückzuweisen, wie diese schwarzblaue Bundesregierung die derzeitige Diskussion um das Frauen-Pensionsalter führt. Es darf doch nicht allen Ernstes angedacht werden, das Pensionsalter von Frauen an der Tatsache zu orientieren, ob sie Kinder haben oder nicht. Zum einen kann es die unterschiedlichsten Ursachen haben, warum eine Frau und ihre Familie kinderlos blieb - und zum anderen muss der Einführung einer ‚Geburts- oder Kinder-Pensionsprämie' eine strikte Absage erteilt werden. Derartige ‚krause Vorstellungen' könnten dann ja auch in eine Pensionsstaffelung nach der Anzahl der Kinder münden, womit wohl endgültig der Boden der Realität verlassen werden würde", zeigt sich die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka, empört über die derzeitige Diskussion auf Bundesebene.****

Ein allgemeiner Pensionsanspruch kann nicht von der Familienplanung abhängig gemacht werden. Zu unterschiedlich sind die Rahmenbedingungen, zu verschieden die Bedürfnisse und die Lebensplanung der Menschen und der Familien. Eine Gleichbehandlung aller Berufstätigen und auch der Geschlechter braucht auch eine Gleichbehandlung aller Pensionsbezieher und ihrer Ansprüche. "Viel wichtiger wäre es, wenn diese Bundesregierung endlich jene Rahmenbedingungen schaffen würde, die Frauen im Berufsleben Chancengleichheit mit Männern garantieren würde. Noch immer verdienen Frauen um bis zu ein Drittel weniger, Familie und Berufsleben in Einklang zu bringen ist für viele noch eine große Herausforderung. Auch viele andere Diskriminierungen gilt es zu beseitigen. Das einzige, auf was diese blauschwarze Frauenpensions-Diskussion abzielt, ist das Auseinanderdividieren der Frauen. Das wird nicht gelingen", so Vladyka abschließend.
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