PRÖLL: VOLLES ENGAGEMENT FÜR DEN GESUNDHEITSSCHUTZ UNSERER KINDER

Österreichisch hat von WHO Federführung bei der Erarbeitung eines paneuropäischen Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplanes erhalten

Wien (OTS) Kinder gehören zu den gefährdetsten und empfindlichsten Bevölkerungsgruppen, daher ist ihr Schutz vor Umwelt- und Gesundheitsbelastungen vordringlich. Aus diesem Grund hat Österreich auf Einladung der WHO die Federführung zur Verhandlung des "WHO Children Environment Health Action Plan for Europe" (CEHAPE) übernommen. "Wir sind stolz auf das Vertrauen der WHO in Österreich und das Lebensministerium. Wir werden den paneuropäischen Aktionsplan zum Schutz unserer Kinder mit großem Engagement entwickeln und damit einen wichtigen Beitrag für unsere Zukunft und die Chancen der nächsten Generationen leisten", versprach Lebensminister DI Josef Pröll zum Abschluss der Startkonferenz in Wien.****

An der vom Lebensministerium nach Wien eingeladenen zweitägigen Startkonferenz nahmen über 60 Delegierte aus 28 Ländern teil und erzielten gestern Abend Einigung über 15 inhaltliche Schwerpunkte, wie insbesondere Verkehr und Unfälle, Luft- und Wasserreinhaltung, Lebensmittelqualität, Chemikalien und Materialien, Lärm, Natur und Industriekatastrophen sowie Strahlungsgefahren und Kinderarbeit.

Bis zum März 2004 soll der Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplan-Europa in insgesamt drei internationalen Verhandlungsrunden unter Vorsitzführung des Lebensministeriums auf Basis eines Entwurfs der WHO und von WHO-Mitgliedsländern ausgearbeitet werden. Bei der nächsten pan-europäischen Umwelt- und Gesundheitsministerkonferenz der WHO im Juni 2004 in Budapest soll dieser dann als Empfehlung und Handlungsrahmen für die Umsetzung auf internationaler wie nationaler und auch lokaler Ebene angenommen werden.

Die Federführung Österreichs beim CEHAPE wird gemeinsam vom Lebensministerium und Gesundheitsministerium getragen und unterstreicht die aktive Position unseres Landes als Vorreiter im Bereich Umwelt und Gesundheit. Österreich strebt auch eine enge Kooperation mit der kürzlich von der Europäischen Kommission präsentierten EU-Strategie für Umwelt und Gesundheit an, die ebenfalls Kinder als Schwerpunkt hervorhebt.

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