PRINZ: FREIGABE DER STILLLEGUNGSFLÄCHEN GESICHERT

Wien, 16. Juli 2003 (ÖVP-PK) Die extreme Trockenheit der letzten Wochen, speziell im östlichen Teil des Bezirkes Perg, stellt die bäuerlichen Betriebe vor erhebliche Probleme in der Grundfutterversorgung ihrer Tierbestände. Mit der Freigabe der Stilllegungsflächen zur Verfütterung wird den bäuerlichen Familien unbürokratisch eine natürliche Möglichkeit der Verwertung von Grünbrache ermöglicht. "Allein im Bezirk Perg sind das 880 Hektar, die von den Bauern so genutzt werden können", ist der ÖVP-Abgeordnete Nikolaus Prinz erfreut über den unbürokratischen und im Sinne der ökologischen wie ökonomischen Nutzung wertvollen Beschluss. ****

"Auf diese Freigabe haben die Bauern aufgrund der Trockenheit schon gewartet. Die Regelung, wonach keine Extrameldung für die Verfütterung mehr notwendig ist, entspricht dem modernen und selbst-verantwortlichem Denken der Landwirtschaft", erinnert Prinz daran, dass für die Landwirte - gerade auch im Stilllegungsbereich -"dieser Entlastungsschub schon dringend notwendig war." Die Auflagen zur Stilllegung entsprechen den üblichen Regelungen. Sowohl die Nutzung als auch die Pflege unterliegen strengen Normen, "die von den landwirtschaftlichen Betrieben auch penibel eingehalten werden. Die erfolgte Freigabe der Flächen zur Verfütterung ist daher sehr zu begrüßen", so Prinz.

Im Zuge der GAP-Reform ist es - dank dem Engagement der heimischen Agrarpolitik - auch gelungen, den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen (NAWAROS) weiter zu gewährleisten. "Gerade diese Möglichkeit bietet den Bauern zusätzliche Einkommens- und Profilierungsmöglichkeiten am Energiemarkt", schloss Prinz.
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