Präsentation des Österreichischen Dachverbands für Coaching

Namhafte Personen der Branche arbeiten an Qualitätsmaßstäben und Standards

Wien (OTS) - Während in Deutschland schon seit einigen Jahren im Rahmen der Interessensgemeinschaft Coaching (IGC) an Qualität und Transparenz des Coaching-Marktes gearbeitet wird, gibt es bisher in Österreich diesbezüglich nur vereinzelt Bestrebungen. Am 15. Juli präsentierten Initiatoren wie Dr. Werner Vogelauer, Dr. Ruth Seliger, Angelika Specht (in Vertretung Peter Jelinek) und Mag. Michael Tomaschek den ACC - "Österreichischer Dachverband für Coaching" und legten damit den Grundstein für die gemeinsame Erarbeitung von Qualitätsmaßstäben, Orientierungsrichtlinien und Standards am Coaching-Markt, um damit die Entwicklung und Etablierung eines anerkannten Berufsbildes für Coaches in Österreich zu fördern.

"Der Begriff Coaching wird massiv zweckentfremdet", beurteilt Mag. Michael Tomaschek, Obmann und Koordinator des ACC (Austrian Coaching Council). "Jede Gesprächssituation, in der eine Person einer anderen Person Ratschläge gibt, wird heute Coaching genannt. Für Coaching-KundInnen wird es zunehmend schwieriger, sich zu orientieren. Standards und Maßstäbe, die Richtlinien über Qualität und Kompetenzen von Coaching geben können, scheinen immer dringender - nicht nur seitens der Coaching-Abieter". Diese Einschätzung teilt auch Dr. Werner Vogelauer: "Wenn jeder am Markt sich als Coach deklarieren kann, schadet das einem seriösem Berufsfeld. Wir verstehen es als Aufgabe des Dachverbandes, die Qualität zu sichern, den Betriff Coaching zu schärfen und damit klar von anderen Berufsfeldern wie Fachberatung oder Psychotherapie abzugrenzen". Für Dr. Ruth Seliger besteht ein Ziel des Dachverbandes auch darin, für Unternehmen, die einen Coaching-Pool etablieren möchten, ein guter Partner zu sein: "mit der Coach-Datenbank garantieren wir, dass die Coaches unseres Dachverbandes Formalkriterien und Mindeststandards erfüllen, die für ein seriöses und kompetentes Arbeiten als Coach notwendig sind". Die Abgrenzung und Definition des Begriffs ist auch für Angelika Specht ein wichtiges Anliegen: "Eine Führungskraft ist nicht automatisch Coach seiner Mitarbeiter. Es gibt Schnittstellen und Überschneidungen bei Führungsarbeit und Coaching. Wichtig ist es, die Grenze klar zu ziehen, wo Führungsarbeit aufhört und wo die Führungskraft als Coach agiert.

Die Ziele des ACC

Neben dem Engagement Coaching hinsichtlich dessen Tätigkeitsbild, Philosophie und Kultur zu spezifizieren, sollen Qualitätskriterien und Standards definiert werden, die Entscheidern und Nutzern eine sinnvolle und effiziente Auswahl der Dienstleistung Coaching ermöglicht, eine gemeinsame Orientierung am Markt finden lässt und eine professionelle Identität verankert, um eine Beständigkeit der Dienstleistung Coaching zu schaffen.

Darüber hinaus ist der ACC Betreiber der Coach-Datenbanken. Diese stellen eine Übersicht von Coaches dar, die ihr beraterisches Können in fundierten Coaching-Ausbildungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erworben bzw. vertieft haben und nachweislich über mehrjährige Beratungserfahrung verfügen.

Die Gründungsmitglieder

Initiiert wurde der ACC von den Gründungsmitgliedern Dr. Roswitha Königswieser (Königswieser & Networks), Dr. Ruth Seliger (TRAIN), Dr. Barbara Heitger (Beratergruppe Neuwaldwegg), Mag. Johann Tomaschek (MOC GmbH), Peter Jelinek (Wiener Trainerakademie), und Dkfm. Dr. Werner Vogelauer (Trigon). Obmann und Koordinator ist Mag. Michael Tomaschek (Europäische Ausbildungsakadmie).
Diese Personen stellen auch den wissenschaftlichen Beirat dar, der zur Qualitätskontrolle und Überprüfung von Aufnahmen der Ausbildungsinstitute und Coaches in den österreichischen Coachingdachverband verantwortlich zeichnet.

Der 1. Schritt zur Professionalisierung: Erster Coachingkongress 2003 in Wiesbaden.

Mit der Vision, Coaching Professionals auf der einen Seite und Coaching-Auftraggeber auf der anderen Seite zum Wissens- und Informationsaustausch zusammen zu führen, kooperiert der ACC mit kompetenten Partnern, um im Rahmen eines Kongresses gemeinsam an der Professionalisierung der Branche zu arbeiten. Hiefür konnten die Sektion ABO-Psychologie des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und die Interessengemeinschaft Coaching ICG gewonnen werden.

Der Kongress "Zukunft der Branche - Branche der Zukunft" findet am 7. und 8. November in Wiesbaden statt. An zwei Tagen treffen mehr als 50 Top-Referenten und weitere 300 erwartete Fachleute aus dem Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und aus dem beratenden Berufsfeld zu einem konstruktiv-kritischen Dialog zum Thema Coaching zusammen. Ziel des CoachingKongresses 2003 ist ein inderdisziplinärer Wissens-, Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen international anerkannten Experten der Branche und Verantwortlichen erfolgreich umgesetzter Coachingprojekte, um damit den Weg für die Schaffung von Orientierungsrichtlinien, Qualitätskriterien, Grenzziehungen und Standards weiter zu gehen. Mehr zum Kongress auf www.coachingkongress.de

Weitere Informationen zum ACC: www.coachingdachverband.at

Rückfragen & Kontakt:

Michaela Faulhammer
Öffentlichkeitsarbeit ACC
Tel.: +43/2236/20 52 24
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