Haubner: Anhebung des Frauenpensionsalters nicht aktuell

Erst müssen Privilegien beseitigt werden!

Wien (BMSG/OTS) - Eine vorzeitige Anhebung des
Frauenpensionsalters an jenes der Männer ist für Staatssekretärin Ursula Haubner derzeit nicht aktuell. "Für Frauen, die in den nächsten Jahren in Pension gehen werden darf sich nichts ändern", erklärt Haubner. Die für die Pensionsberechnung begonnene schrittweise Angleichung der Familienzeiten an die Erwerbszeiten, wie die Anhebung der pensionsbegründeten Kindererziehungszeiten oder der Erhöhung der Bemessungsgrundlage auf 150 % des derzeit geltenden Ausgleichzulagenrichtsatzes, müsse weiter fortgeführt werden. "So lange es keine Angleichung der Familienarbeit an die Erwerbsarbeit gibt, ist eine Anhebung des Pensionsantrittsalters ungerecht. Daher ist das unterschiedliche Pensionsantrittsalter derzeit auch gerechtfertigt", betont Haubner.

Im Vordergrund stehe jetzt die Harmonisierung der verschiedenen Pensionssysteme und die Abschaffung von Privilegien, wie sie jetzt beim ehemaligen Wiener SPÖ-Bezirksvorsteher Hans Benke mit der 9.000 Euro-Pension wieder aufgetaucht sind. "So lange es Sonderrechte und Privilegien bei den Pensionen, insbesondere bei Landes- und Kommunalpolitikern - wie in Wien, wo noch nicht einmal die Reformen für Bundesbedienstete von 1997 und 2000 nachvollzogen wurden - gibt, kommt eine Anhebung des Frauenpensionsalters nicht in Frage", schließt Haubner. (Schluss) bxf

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