Chorherr: Unverzügliche Reform unerlässlich

Deckelungen müssen einen "Fall Benke" verunmöglichen - Wiener-VP möge sich selber an der Privilegiennase nehmen

Wien (Grüne) - Eine sofortige Reform der Politikerpensionen auf Wiener Ebene fordern die Wiener Grünen. Anlässlich des Falls des Wiener Ex-Bezirksvorsteher Hans Benke (SPÖ), der zwei Pensionen bezieht, soll noch im Herbst eine einheitliche Regelung ausgearbeitet und beschlossen werden. "Ziel der angestrebten Reform muss sein, dass in Zukunft öffentliche Doppel- oder gar Dreifachbezüge ausgeschlossen werden", so der Klubobmann der Wiener Grünen, Christoph Chorherr.

Chorherr: "In Zukunft darf es bei PolitikerInnen auf Wiener Ebene nur mehr eine von der Stadt bezogene Pension geben. Doppel- oder gar Dreifachbezüge der Vergangenheit angehören." Die neue Regelung soll sicherstellen, dass Politikerbezüge transparent und für alle nachvollziehbar gestaltet werden", so Chorherr.

Der im Glashaus sitzenden Wiener VP empfiehlt Chorherr, nicht mit Steinen zu werfen. Bezog doch der frühere VP Bezirksvorsteher Lengheimer, heute Landtagsdirektor im schwarzen Niederösterreich ungeniert eine "Pensionsabfertigung" in Millionenhöhe (Danke an den Grünen Beschwerdebriefkasten).

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Rathaus
Pressestelle
4000/81814
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN0001