"Ein Guter Tag aus Sicht der Verkehrspolitik des Landes"

Vertragsunterzeichnung "Rheintalkonzept" mit LH Sausgruber und Infrastrukturminister Gorbach

Bregenz (VLK) – "Heute ist ein guter Tag für die
Vorarlberger Verkehrspolitik", sagte Landeshauptmann
Herbert Sausgruber heute, Montag, bei der Unterzeichnung
der "Rheintalkonzept"-Verträge mit Infrastrukturminister
Hubert Gorbach in Bregenz. Im Rahmen dieses Abkommens
zwischen Bund und Land soll die Eisenbahn-Infrastruktur in Vorarlberg verbessert werden. Sausgruber und
Verkehrslandesrat Manfred Rein betonten dabei die
Notwendigkeit dieser Investitionen: "Die Bahn ist das
Rückgrat des öffentlichen Verkehrs." ****

Das so genannte "Rheintalkonzept" beinhaltet eine Reihe
von Maßnahmen zum Ausbau des Streckennetzes, zur Steigerung
des Fahrkomforts und zur Verbesserung des Fahrplan-Angebots
im Land. Besonders im Bereich der Staatsgrenze zur Schweiz
- bei Lochau, Feldkirch und Lustenau – wird in die Bahn-Infrastruktur investiert. Ein Schwerpunkt bildet neben dem zweigleisigen Ausbau die Anhebung der Bahnsteighöhe auf 55 Zentimeter, damit die Züge leichter verlassen und betreten
werden können. Dies wird in den Bahnhöfen Rankweil, Götzis, Hohenems, Dornbirn sowie in der Haltestelle Dornbirn-
Schoren umgesetzt werden.

Für Infrastrukturminister Gorbach ist die Förderung des öffentlichen Verkehrs dringend angezeigt: "Die Straße
allein kann den Verkehr der Zukunft nicht bewältigen." Das "Rheintalkonzept" wird laut Schätzungen rund 51 Millionen
Euro kosten, 80 Prozent davon trägt der Bund. Die Umsetzung
erfolgt schrittweise bis 2010.

Weitere Maßnahmen

Sausgruber verwies überdies auf zwei weitere nötige Bahnprojekte: Neben Braz auf der Arlbergstrecke müsse auch
die Verbindung nach St. Margrethen ausgebaut werden.
Insgesamt funktioniere der öffentliche Verkehr in
Vorarlberg aber schon sehr gut, was in den Augen des Landeshauptmanns auch auf die Kooperationsbereitschaft der
Gemeinden zurückzuführen ist. Der Verkehrsminister hob den Vorarlberger Verkehrsverbund ebenfalls lobend hervor:
"Vorarlberg dient mir in Sachen öffentlicher Verkehr bei
den anderen Bundesländern immer als Vorzeigemodell." (sg/tm/dig,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20141
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0017