VP-Finz: Häupl ist für Privilegiensumpf allein verantwortlich

Ungeheure Sonderrechte für Wiener Sozialisten

Wien (VP-Klub): "Für Bürgermeister Häupl scheint Privilegienabbau ein Fremdwort zu sein. Häupl hat diesen einzigartigen Politsumpf unter der sozialistischen Wiener Alleinregierung allein zu verantworten", kritisiert der Obmann der Wiener Volkspartei, Staatsekretär Alfred Finz, angesichts des vom Sicherheitssprecher der Wiener VP, LAbg. Wolfgang Ulm, aufgedeckten Falles unverständlicher Pensionsprivilegien für Spitzenfunktionäre der Wiener Sozialisten.****

So trage Häupl die alleinige Verantwortung dafür, dass die schon im Jahr 2000 beschlossene Reform der Pensionsregelung in Wien noch immer nicht umgesetzt ist. Nach wie vor dürften Bedienstete der Gemeinde Wien mit dem Erreichen des 60. Lebensjahres in den Ruhestand wechseln, während für alle anderen derzeit 61,5 als Pensionseintrittsalter gelte. Werden Bedienstete der Gemeinde Wien gar in Frühpension geschickt, wofür schon allein das Wegrationalisieren ihres Arbeitsplatz genüge, so erhielten sie ihre Pension in voller Höhe. Es gäbe für sie keine Abschläge, wie sie sonst zum Tragen kommen, stellt StS Finz fest.

"Häupl spricht mit gespaltener Zunge, wenn er für die Sozialisten in Anspruch nimmt, für Arbeitnehmer da zu sein, gleichzeitig aber seinen sozialistischen Parteigenossen ungeheure Privilegien einräumt. Damit muss jetzt endlich Schluss sein. Häupl ist aufgefordert zu handeln", fordert Finz abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001