Niederösterreich erstellt "Windradkataster"

Sobotka: Schnellere Errichtung von Anlagen möglich

St. Pölten (NLK) - Niederösterreich erstellt als erstes Bundesland einen sogenannten "Windradkataster, um die Genehmigungsverfahren für Windräder zu verkürzen. "Damit wird den Windkraftbetreibern die Wahl des Standorts und die Planung erleichtert", erläuterte heute Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Der Windradkataster ist in mehrere Bereiche eingeteilt: Flächen, auf denen keine Windkraftanlage errichtet werden kann, also etwa Siedlungsgebiete, besonders geeignete Plätze und Zonen, die besonders geprüft werden müssen, beispielsweise weil zu wenig Wind vorhanden ist. Derzeit gibt es Karten für das Weinviertel, den Bezirk Bruck an der Leitha und für die Region Wien- Umgebung, da das die besten "Windregionen" Niederösterreichs sind. Ab sofort laufen auch die wissenschaftlichen Untersuchungen für das südliche Industrieviertel. Sobotka: "Dieser Eignungsplan geht demnächst in die achtwöchige Begutachtung, danach soll der Kataster in der Landesregierung beschlossen werden. Damit ist er ein rechtskräftiges Instrument."
In Niederösterreich gibt es bereits 126 Windkraftanlagen, österreichweit sind es 190. "Niederösterreich ist also nicht nur bei der Nutzung von Biomasse, sondern auch bei der Windkraft Nummer eins. Wind als erneuerbare Energiequelle ist ein wichtiger Baustein für unser Klimaschutzziel", betonte Sobotka.

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