Prammer zu Frauenpensionsalter: Vorzeitige Anhebung nicht möglich

Gleichstellung der Frauen noch nicht erreicht

Wien (SK) Gegen eine vorzeitige Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters, so wie sie der Präsident des Verfassungsgerichtshofes, Karl Korinek, gestern angesprochen hat, spricht sich SPÖ-Frauenvorsitzende Barbara Prammer Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ aus. "Die Voraussetzungen für eine vorzeitige Anhebung - nämlich die berufliche, familiäre und gesellschaftliche Gleichstellung der Frauen - sind noch nicht gegeben", so Prammer. ****

Die SPÖ-Frauenvorsitzende fordert in diesem Zusammenhang eine deutliche Positionierung der Regierung, insbesondere von Frauenministerin Rauch-Kallat, die bisher noch ausgeblieben sei, ein. "Die Frauen müssen für ihre Lebensplanung wissen, ob in dieser Sache noch etwas 'im Busch' ist und ob die Regierung zusätzliche Belastungen für sie plant. Die Karten müssen offen auf den Tisch gelegt werden", so Prammer, die abschließend betonte, dass die SPÖ bei ihrer Position bleibe: Eine Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters müsse mit einer Gleichstellung der Frauen einhergehen und könne in Schritten erst ab 2024 erfolgen. (Schluss) cs

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