SP-Haider: VP und ÖIAG öffnen dem Voest-Verkauf ans Ausland Tür und Tor

Aktivitäten der VP-OÖ endgültig als Beruhigungspille vor der Wahl entlarvt=

Die heutigen Aussagen des VP-nominierten Finanzministers und er ÖIAG - Spitze lösten in Oberösterreich alles andere als Beruhigung in Sachen Voest - Verkauf aus.
"Die SP besteht in Oberösterreich weiter entschieden auf den Verbleib von 25 % plus einer Aktie der Voest in der öffentlichen Hand. Denn seit heute ist endgültig klar, dass ÖVP und ÖIAG die Voest aus ideologischen Gründen an den Höchstbieter, egal ob aus dem In- oder Ausland, verscherbeln wollen. Hinter dieser Absicht steht weder ein industriepolitisches Konzept für den Standort Österreich, noch die Wahrung der oberösterreichischen Interessen an diesem Paradeunternehmen und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Gegenteil, es besteht weiter der Verdacht, dass der Voest - Verkauf zu einer Schnäppchenjagd unter Freunden verkommen soll," stellte Oberösterreichs SP - Vorsitzender Erich Haider in einer ersten Reaktion auf die heutigen ÖIAG - Beschlüsse fest.
Wenn die ÖIAG heute bekannt gegeben habe, dass Zitat: in den kommenden Monaten ein EU-gerechtes Tenderverfahren für Finanzinvestoren entwickelt werde, während gleichzeitig eine Börsenplatzierung im Auge behalten werde, dann sei endgültig klar, dass sich die VP in OÖ mit ihren Verschleierungsaktivitäten nur über den Wahltag vom 28. September retten wolle. Auch der Finanzminister habe heute erklärt, dass internationale Fonds als Käufer in Frage kämen und die ÖIAG nun einen Zeitplan für den Verkauf entwickeln müsse. Das alles biete null Sicherheit für den Standort Oberösterreich. Daher seien die VP-Aktivitäten in OÖ in Sachen Voest - Verkauf mit der angeblich favorisierten OÖ-Investoren - Lösung endgültig als Beruhigungspille vor den Wahlen entlarvt, ergänzte Haider.
"Es ist klar, was die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher wollen: Aus einer Market - Umfrage aus den letzten Tagen ist klar hervorgegangen, dass 80 % der Bevölkerung einen Voest - Verkauf derzeit ablehnen. Die SP-OÖ sieht das genauso und fordert daher weiter einen Verkaufsstopp in Sachen Voest und eine Strategieänderung der ÖIAG. Die hervorragende Voest und die von ihrer Entwicklung abhängigen 22.000 Familien brauchen Sicherheit und Stabilität. Diese kann nur die öffentliche Hand garantieren und damit sicherstellen, dass das 2 Mrd. Euro Investitionsprogramm am Standort Linz umgesetzt wird", schloss Erich Haider.

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