Kampagne gegen Grasser: Partik-Pable: SPÖ und Grüne wollen erfolglose Oppositionspolitik verdecken

Wien, 2003-07-10 (fpd) - Die Sozialdemokraten haben überhaupt keinen Grund, mit dem Finger auf andere Personen oder Parteien zu zeigen, weil sie in den eigenen Reihen genug aufzuarbeiten hätten, meinte die freiheitliche Klubobmannstellvertreterin Abg. Dr. Helene Partik-Pable eingangs ihrer heutigen Rede zur Dringlichen Anfrage an den Finanzminister. ****

Partik-Pable verwies auf eine Ausarbeitung eines Kollegen im Wiener Landtag, wonach es in den letzten zwanzig Jahren 57 Skandale der SPÖ gegeben habe, nicht weniger als 100 sozialistische Mandatare seien darin verstrickt gewesen. "Wer so nahe den Skandalen ist, der vermutet natürlich immer auch bei anderen politischen Funktionären einen Skandal."

SPÖ und Grünen würden sich deshalb so sehr an dieses Thema klammern, "weil sie nämlich glauben, ihre erfolglose Oppositionspolitik damit verdecken zu können", meinte Partik-Pable. Mit dem Thema Grasser hätten die Oppositionsparteien auch die Medien für sich. "Die Medien sind gekommen, weil es sich um eine Sache handelt, die skandalträchtig ist, und das wollten sie erreichen", so Partik-Pable. Gestern, als es um wichtige Themen für Österreich gegangen sei, wie den Transit oder um das Behindertengleichstellungsgesetz, sei das Medieninteresse allerdings sehr gering gewesen. (Schluß)

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