PRINZ: UNTERSTÜTZUNG UND WAHLFREIHEIT FÜR ALLE FAMILIEN

Erhöhung des Kinderbetreuungsgeldes wird heute im Nationalrat behandelt

Wien, 10. Juli 2003 (ÖVP-PK) "In der Familienpolitik scheiden sich wahrlich die Geister", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. und Familienausschussmitglied Nikolaus Prinz zur Erhöhung des Kinderbetreuungsgeldes bei Mehrlingsgeburten. "Geht es der Regierung um Unterstützung für alle Mütter und Väter, würden bei der Opposition nach wie vor Studentinnen, Hausfrauen, Bäuerinnen und Unternehmerinnen kein Kinderbetreuungsgeld bekommen. Geht es der Regierung um Wahlfreiheit der Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder, würden die Oppositionsparteien am liebsten schon die Kleinsten der Kleinen in ganztägigen Kinderbetreuungseinrichtungen und dann später in Ganztagsschulen schicken", betonte Prinz. ****

Mit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes für alle sei dieser Regierung ein wahrer Meilenstein in der Familienpolitik gelungen. "Aber wir ruhen uns nicht aus am Erfolg, sondern verbessern dort, wo es notwendig und machbar ist", lobt Prinz den heutigen geplanten Beschluss zur Erhöhung des Kinderbetreuungsgeldes bei Mehrlingsgeburten. "Denn es ist einfach eine Tatsache, dass Zwillinge oder Drillinge nicht nur mehr Kosten, sondern auch ein Mehr an Betreuungsaufwand bedeuten", so Prinz.

Der ÖVP-Abgeordnete ging auch auf die immer gleiche Kritik der Oppositionsparteien ein, das Kinderbetreuungsgeld würde die Frauen zurück an den Herd drängen. "Mit diesem Argument legen SPÖ wie Grüne ihre wahre Ideologie auf den Tisch. Denn meinem Verständnis von Familienpolitik entspricht es, dass Kinder in den ersten Lebensjahren sehr wohl zu Hause von einem ihrer Elternteile betreut werden sollten. Das ist im Sinne der Kinder und ich denke auch im Sinne der Eltern. Zugleich hat diese Regierung die Wahlmöglichkeiten für die Eltern, was die Entscheidung über Kinderbetreuungs- aber auch über Zuverdienstmöglichkeiten betrifft, wesentlich erhöht. Denn wir wissen eben, dass die Eltern selbst in der Lage sind, über diese für sie und ihr Verständnis von ‚Familie leben’ wichtigen Fragen selber zu entscheiden. Wir wollen das Familienleben eben nicht staatlich regulieren", schloss Prinz.
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