Haubner: Böhmdorfer kommt Forderung der iFF bei Verbesserung des Opferschutzes nach

Wien (fpd/OTS) - Mit der Änderung des Sexualstrafrechtes in Fällen der sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung in der Ehe sieht die Bundessprecherin der Initiative Freiheitliche Frauen (iFF) Staatssekretärin Ursula Haubner einen wichtigen Schritt in Richtung Verbesserung des Opferschutzes. Dasselbe gelte auch für Änderungen bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. "Bisher konnten in solchen Fällen lediglich arbeits- und dienstrechtliche Konsequenzen gezogen werden, nunmehr soll auch eine strafrechtliche Verfolgung möglich sein. Damit wird sichergestellt, dass sexuelle Belästigung keinesfalls ein Kavaliersdelikt ist", zeigt sich Haubner zufrieden, da somit ein weiterer Punkt im Forderungsprogramm "Chancengleichheit" der iFF umgesetzt wird.

Laut Kriminalitätsbericht 2002 des Bundesministeriums für Inneres wurden im Jahr 2001 574 Vergewaltigungen begangen, 2002 kamen sogar 625 Vergewaltigungen zur Anzeige. Dies ist eine Steigerung von rund 9 Prozent. Allerdings wird eine zehnmal so hohe Dunkelziffer angenommen. "Hinsichtlich der Bestrafung bei Vergewaltigung darf es keine Unterschiede geben", so Haubner. Eine härtere Vorgehensweise bei Vergewaltigung innerhalb der Ehe als bisher würde mit dieser Gesetzesänderung einhergehen.

Ebenso sei die geplante Verschärfung des Strafrechts bei Kinderpornographie, wonach ein eigener Paragraph gegen Kinderpornographie, der auch virtuell manipulierte Bilder von Kindern und Jugendlichen umfassen soll und höhere Strafen dafür vorsieht, ein weiterer wichtiger Schritt gegen den Kindesmissbrauch. "Denn das Wohl und der Schutz unserer Kinder vor Gewalt war und ist eines der zentralsten Anliegen der freiheitlichen Familienpolitik", schließt Haubner. (Schluss)

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