Kossina: Wiener können weiter Kunststoff sammeln

Mülltrennung trotz des Brandes im Rinterzelt gesichert

Wien (OTS) - "Das Wichtigste ist, dass den Mitarbeitern der MA 48 und der Feuerwehr nichts passiert ist", zeigt sich Umweltstadträtin Dipl.-Ing. Isabella Kossina nach dem gestrigen Brand im Rinterzelt erleichtert. Wie lange das Rinterzelt unbenutzbar bleibt, ist aus jetziger Sicht noch nicht abzuschätzen. Kossina: "Derzeit sind die Aufräumarbeiten im Gange, Experten analysieren die Brandreste, prüfen die Statik des Gebäudes und arbeiten an einem brandschutztechnischen Gutachten."

Kunststoff-Ballen werden zwischengelagert

"Die Wienerinnen und Wiener müssen sich aber keine Sorgen machen, dass sie jetzt ihren Müll nicht mehr trennen können", stellt die Umweltstadträtin klar. Bis zur endgültigen Feststellung der Schäden läuft die Sammlung der Kunststoffe weiter wie bisher, das angelieferte Material wird auf dem Gelände des Rinterzelts zu Ballen gepresst und zwischengelagert. Kossina: "Dadurch ist gesichert, dass das vorbildliche Wiener Mülltrennungs-Konzept, das von der Bevölkerung eifrig unterstützt wird, trotz des derzeitigen Ausfalls der Sortieranlage ohne Abstriche weiter umgesetzt werden kann."****

Wienerinnen und Wiener sind fleißige Altstoffsammler

Über 9000 Behälter "warten" in Wien auf stofflich verwertbare Kunststoffe, das sind vor allem alle Arten von Plastikflaschen. Und die Wienerinnen und Wiener sind fleißige Altstoffsammler. Im Jahr 2002 konnten 8.527 Tonnen Verpackungskunststoffe einer Wiederverwertung zugeführt werden. Darüber hinaus fielen 120.039 Tonnen Altpapier in mehr als 83.000 Sammelbehältern, 23.847 Tonnen Weiß- und Buntglas in 14.239 Behältern und 19.147 Tonnen Metalle in 5.947 an. Mit diesen beeindruckenden Ergebnissen liegt Wien sowohl bei den gesammelten Mengen als auch bei der Qualität des Materials bei Großstädten im internationalen Spitzenfeld. (Schluss) wög

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