Hauptverband: Ambrozy: Haider und Co machen eindrucksvoll vor, wie man die Verwaltung und die Lohnkosten der Führungsebene aufbläht

Kärntner SPÖ-Chef kritisiert angekündigte Aufstockung der Geschäftsführung und lehnt Zusatzkosten entschieden ab

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Kärntner SPÖ-Vorsitzende LHStv. Peter Ambrozy hat heute die beschlossene Aufstockung der Geschäftsführung im Hauptverband der Sozialversicherungsträger scharf kritisiert. "Es ist grotesk, wenn Haider und Hartinger über Jahre angekündigt haben die Verwaltung im Hauptverband abbauen zu wollen, um dann bei der ersten Gelegenheit, die sich der FPÖ bietet, eine Aufblähung und damit enorme Zusatzkosten zu beschließen. Mit der Geschäftsführer-Bestellung der ehemaligen FP-Abgeordneten Beate Hartinger und des von der Wirtschaftskammer forcierten Volker Schörghofer, haben die Freiheitlichen und insbesondere Jörg Haider eindrucksvoll bewiesen, dass es ihnen nur um Macht und Proporz nicht um die Patienten geht, so der Kärntner SP-Chef.

Rund 250.000 Euro an Versichertengeldern würden laut Ambrozy offensichtlich für "schwarz-blauen Postenschacher" verschwendet werden, natürlich auf dem Rücken der PatientInnen. "Eben jene Frau Abgeordnete Hartinger, die jetzt zusätzliche Geschäftsführerin wird, hat selbst noch in einer Sitzung des Nationalrates am 11. Mai 2000 angekündigt, "die Befreiung des Patienten vom aufgeblähten Parteiproporz in der Sozialversicherung" (Anmerkung: Zitat Hartinger) zu forcieren. Herbert Haupt hat im Mai eine Vergrößerung der Geschäftsführung ausgeschlossen. Neuerlich sind die Marionetten im Liegen umgefallen, weil der Marionettenspieler in Kärnten umgefallen ist", sagte Ambrozy.

"Mit dem gestrigen Beschluss im Hauptverband rutschte Jörg Haider die Maske vom Gesicht und jeder sieht, dass sein Gerede von einer schlanken Verwaltung im Hauptverband wieder nur Worthülsen waren, die von der schwarz-blauen Packelei im Hintergrund ablenken sollten", kritisiert der Kärntner SP-Chef. "Es ist zwar interessant, dass FPÖ und ÖVP die Arbeit des in den Ruhestand gewechselten Kärntner Erich Nischelbitzer als Geschäftsführer im Nachhinein für so gut halten, dass sie gleich zwei neue Geschäftsführer benötigen um Nischelbitzer zu ersetzen, aber dennoch ändert sich nichts an der Tatsache, dass hier auf dem Rücken der BeitragszahlerInnen reiner schwarz-blauer Postenschacher betrieben wird", schloss Ambrozy.. (Schluss)

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