Hagen: Zweite Pfändertunnelröhre muß so schnell wie möglich gebaut werden

Wien, 2003-07-10 (fpd) - Mit Unverständnis reagierte der freiheitliche Bundesrat Christoph Hagen auf die Forderung der Naturschutz- und Verkehrsinitiativen, die zweite Pfändertunnelröhre streichen zu wollen. Die zweite Pfänderröhre sei für die Leiblachtaler Bevölkerung lebenswichtig und durch nichts zu ersetzen. Der Verkehr im Bereich Leiblachtal werde sowohl mit als auch ohne zweite Pfänderröhre stark ansteigen. ****

Es sei der Leiblachtaler und Bregenzer Bevölkerung und den dort angesiedelten Betrieben nicht zuzumuten, noch mehr im Verkehr zu ersticken und Wettbewerbsnachteile hinzunehmen. Ohne zweite Pfänderröhre sei das Leiblachtal quasi vom Rest des Landes abgeschnitten. "Das kann man uns nicht zumuten," so der freiheitliche Bundesrat wörtlich. Es sei bezeichnend, daß hier immer von Leuten gegen die zweite Pfänderröhre gewettert werde, welche mit dem Problem nie leben müßten. Soweit ihm bekannt sei, würde keiner der Tunnelgegner im Leiblachtal wohnen. Mehr müsse man da nicht hinzufügen, so Hagen.

Daß ein zweiröhriger Tunnel wesentlich sicherer als ein einröhriger Tunnel sei, sage jeder Experte, und dies werde auch von allen Einsatzkräften bestätigt. "Diese angebliche Studie, die von den Tunnelgegnern angeführt wird, kann deshalb nur getürkt sein", ist Hagen überzeugt. Er tritt dafür ein, daß der Bau der zweiten Pfänderröhre so schnell wie irgendwie möglich verwirklicht werde. Der Leiblachtaler Bevölkerung könne er nur empfehlen, zur ihrer Sicherheit und für ein besseres Leben bei der nächsten Landtagswahl ja nicht die Grünen zu wählen. Denn sollte sich die ÖVP mit den Grünen im Land zusammentun, wie dies ja schon öffentlich bekundet wurde, sei die zweite Röhre gestorben, so Hagen abschließend. (Schluß)

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