ÖAMTC: Tschechischer Bergsteiger in Gletscherspalte gestürzt

Von Kameraden geborgen, von Christophorus 7 geflogen

Wien (ÖAMTC-Presse) - In eine Geltscherspalte stürzte Mittwochnachmittag ein tschechischer Bergsteiger am Großvenediger. Nachdem er von seinen Bergkameraden geborgen war, flog der ÖAMTC-Notarzthubschrauber den Verletzten ins Krankenhaus.

Die fünfköpfige Bergsteigergruppe aus Tschechien war am Großvenediger auf dem Gletscher im Bereich des Fosnitztörls auf etwa 3000 Meter Seehöhe unterwegs. Einer der Bergsteiger stürzte in eine Gletscherspalte. Seine Bergkameraden konnten ihn aus der Spalte bergen und verständigten vom nahegelegenen Defregger Haus die Rettungskräfte. Sofort startete der Notarzthubschrauber Christophorus 7 aus Lienz und landete unmittelbar neben dem Verletzten. Nach der medizinischen Versorgung vor Ort wurde der Tscheche mit schweren Kopf- und Bauchverletzungen mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber vorerst ins Krankenhaus nach Lienz geflogen. Zur weiteren Spezialbehandlung der Kopfverletzungen flog Christophorus 7 den Verletzten anschließend ins Krankenhaus nach Klagenfurt.

"Der Mann hatte noch Glück, einer seiner tschechischen Bergkameraden ist Notfallsanitäter und hat den Verletzten bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers bestens versorgt", so Dr. Werner Nagele, diensthabender Notarzt bei Christophorus 7.

(Forts. mögl.)
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