Frais: Unfassbares Verhalten der oö. ÖVP- und FPÖ-Abgeordneten in Wien!

"Pühringer agiert als Parteiobmann und nicht als Landeshauptmann"

Linz (OTS) - ÖVP und FPÖ haben im Parlament am Dienstag abend den Antrag des SPÖ-Abgeordneten Keck abgelehnt, dass die öffentliche Hand weiter 25 Prozent plus 1 Aktie an der Voest halten müsse. SPÖ-Klubobmann Dr. Karl Frais sieht darin ein "unfassbares und blamables Verhalten der oberösterreichischen VP- und FP-Abgeordneten" Mehr als bedauernswert, so der SP-Klubobmann, sei die Tatsache, dass Landeshauptmann Pühringer die eindeutige Beschlusslage im oö. Landtag nicht ernst nehme. Pühringer habe nicht als Landeshauptmann, sondern als Parteiobmann agiert.

Er habe nicht die Interessen der Oberösterreicher, sondern ganz offensichtlich die parteipolitische Linie der Bundes-VP verfolgt und seine Abgeordneten nicht auf Oberösterreich-Kurs gebracht. Über die Gruppe der oberösterreichischen FP-Umfaller in wien sei überhaupt der Mantel des Schweigens gebreitet, merkt der SP-Klubchef an.

"Wissend darum, dass es in Oberösterreich eine klare politische Mehrheit für die Aufrechterhaltung des Anteils der öffentlichen Hand von 25 Prozent plus einer Aktie gibt , wissend, dass der Zeitpunkt des Verkaufs der Verschleuderung von Volkseigentum gleich kommt und wissend darum, dass kein Angebot einen längerfristigen Erhalt der Voest in ihrer Gesamtheit garantieren kann, haben die oberösterreichischen Abgeordneten von ÖVP und FPÖ für den Totalverkauf in Wien gestimmt!", zeigt Frais auf.

Damit seien die Voest-Fronten klar: "Raiffeisen-Banker Scharinger will eine Lösung für den Landeshauptmann, wie im Report zu hören war. Magna will die Voest für Stronach kaufen. Und die SPÖ will eine gesicherte Voest-Lösung für Oberösterreich!"

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