VP Wien: Die Grünen haben kein Monopol auf moderne Stadtpolitik

Landesparteiobmann Finz-Stellvertreterinnen gegen Chorherr

Wien ( 9. Juli 2003) - "Die Grünen werden sich anstrengen müssen! Sich einfach mit ihrer bisherigen Rolle zufrieden zu geben wird nicht ausreichen. Das Monopol auf moderne Stadtpolitik haben die Grünen -insbesondere mit ihrer einseitigen polarisierenden Politik - nicht gepachtet", so Landesparteiobmann-Stv., Abg. z. NR Christine Marek als Antwort auf Christoph Chorherrs Behauptung, die VP sei keine Konkurrenz für die Grünen in Wien.****

Landesparteiobmann-Stv., Abg. z. NR Carina Felzmann (Sprecherin der ArGe creativ wirtschaft austria) zum Vorwurf der "altbackenen" Partei: "Es ist klar, dass eine junge Partei wie die Grünen mit Fragen wie Generationenwechsel wenig am Hut hat. Die ÖVP leistet dagegen seit vielen Jahrzehnten ausgezeichnete Arbeit für Wien und für Österreich, diese Arbeit haben nicht zuletzt die von Chorherr kritisierten Funktionäre geleistet." In der ÖVP arbeiten die Generationen zusammen und die "Älteren", wie auch die "Jungen" leisten ihre Inputs.

"Landesparteiobmann Finz hat übrigens ganz bewusst drei Frauen als Stellvertreterinnen, die alle unter 40 Jahre alt sind", so Felzmann. Ergänzend dazu Christine Marek: "Zum Thema Benachteiligung von Frauen möchte ich nur darauf hinweisen, dass der Frauenanteil unter den NationalrätInnen der Wiener ÖVP seit der letzten Wahl 50% beträgt!"

Landesparteiobmann-Stv., Abg. z. NR Gabriele Tamandl (Bezirksparteiobfrau in Simmering) fand es außerdem "schade, wenn man glaubt, dass das Ausländerwahlrecht das Allheilmittel zur Integration ist. Dies ist nämlich ein Thema, das bei vielen Wienerinnen und Wienern Ängste und Sorgen erzeugt, die sich in nur noch größeren Vorbehalten gegenüber den Migrantinnen und Migranten manifestiert. Und ob das eine tatsächliche und echte Integration ermöglicht, ist mehr als fraglich." Entgegen dieser Politik geht die ÖVP einen Weg, der diese Sorgen ernst nimmt, ohne aber das Ziel der Integration aus den Augen zu verlieren - so Tamandl.

"Chorherr soll sich nur nicht zu sicher fühlen und wird schon noch merken, daß Ausländerpolitik und linke Extrempositionen allein mit permanentem Anbiedern an die rote Alleinregierung keine moderne Stadtpolitik ausmachen." So die Landesparteiobmann-Stellvertreterinnen abschliessend. (Schluss)

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