BRINEK: OPPOSITION SPRICHT SICH GEGEN VERBESSERUNGEN FÜR STUDIERENDE AUS

Novelle des Studienförderungsgesetzes bringt Erleichterungen für behinderte Studierende und Studierende mit Kindern

Wien, 9. Juli 2003 (ÖVP-PK) "Die Novelle des Studienförderungsgesetzes beinhaltet wesentliche Verbesserungen für Studierende. Die Opposition wird den Studierenden gegenüber einigen Erklärungsbedarf haben, wenn sie dieser Novelle die Zustimmung verweigert", erklärte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek heute, Mittwoch, zu einer entsprechenden Ankündigung des Wissenschaftssprechers der Grünen. ****

Die Novelle sieht unter anderem vor, dass die Förderungsdauer für behinderte Studierende künftig um bis zu 50 Prozent der Dauer des Studienabschnitts verlängert werden kann. Studierende mit Kindern erhalten einen um 192 Euro höheren Zuschlag zur Studienbeihilfe. Davon werden rund 1.600 Studienbeihilfenbezieher profitieren. Der Bezieherkreis für Studienabschlussstipendien wird ausgeweitet, künftig wird jeder Erstabschluss an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien mit dieser Förderungsmöglichkeit finanziert werden können.

Der Forderung nach Abschaffung der Studienbeiträge erteilt Brinek eine Absage. Das Bildungsministerium stelle jährlich 145 Millionen Euro für die Studienförderung zur Verfügung. Rund 34.500 Studierende, das sind 20,3 Prozent aller Studierenden, erhalten eine Studienförderung. "Damit ist sichergestellt, dass jeder, der studieren möchte und die nötigen Voraussetzungen erbringt, auch studieren kann. Die Ergebnisse der letzten Studierenden-Sozialerhebung und die laufende Evaluierung haben aber gezeigt, dass für einzelne Studierendengruppen Verbesserungen notwendig sind. Diese werden mit der heute zu beschließenden Novelle erzielt", so Brinek abschließend.
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