SCHÜSSEL: ÜBER DEN SOMMER EXPERTENGRUPPE ZUR HARMONISERUNG DER PENSIONSSYSTEME

Wien, 9. Juli 2003 (ÖVP-PK) Bei der Harmonisierung der Pensionssysteme soll gesichert sein, "dass wir auch in berufsspezifischen Bereichen genauer unterscheiden". Es sei unverständlich, dass Bauern oder Selbstständige eine andere Vermittlungsnotwendigkeit als Arbeiter oder Angestellte hätten. Umgekehrt soll gesichert sein, dass Schwerarbeiter nach berufsspezifischen Notwendigkeiten die Chance haben, früher in Pension gehen zu können, ohne auf eine völlige Unvermittelbarkeit warten zu müssen. "Das ist der Grundgedanke, und den halte ich für richtig", sagte heute, Mittwoch, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel in der Fragestunde des Nationalrats. ****

Die Gespräche mit den Sozialpartnern seien aufgenommen worden und ermutigend verlaufen. Über den Sommer soll eine Expertengruppe nun konkrete Umsetzungsschritte erarbeiten. Man habe sich auf ein beitrags- und leistungsorientiertes System geeinigt, wo ein Pensionsalter von 65 Jahren das Ziel sei. 45 Dienstjahre sollten zu einer Pension von 80 Prozent des durchschnittlichen Lebensseinkommens mit einer entsprechenden Aufwertung führen, so Schüssel. (Fortsetzung)

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