Sacher zur voest-Privatisierung: Kernaktionärsrolle erhalten!

SPÖ-LT-Präsident einer Meinung mit Gusenbauer und Betriebsräten

St. Pölten (SPI) - Angesichts der Diskussion um einen Verkauf der ÖIAG-Anteile an der voest-alpine tritt der Kremser SPÖ-Vorsitzende Landtagspräsdient Ewald Sacher für den Erhalt der Kernaktionärsrolle der Republik ein. Ein Anteil von 25 % und einer Aktie ist der alleinige Garant dafür, dass die Entscheidungszentralen in Österreich bleiben und damit auf lange Sicht die Diskussion um einen Ausverkauf der voest-alpine als Leitbetrieb der Industrie Österreichs beendet wird.

Damit ist die SPÖ am Standort Krems einer Meinung mit dem SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer und den Betriebsräten der voest-alpine, stellt LT-Präsident Sacher unmissverständlich fest. Man könne die Argumentation des Vorstandes aus seiner Sicht in gewissem Sinne verstehen, wenn er im Hinblick auf eine 100prozentige Privatisierung meint, das sei besser, als auf Dauer ein ungewolltes und vor allem verunsichertes Kind der ÖIAG sein zu müssen. Umsomehr sieht die Mehrheit der Österreicher und vor allem die Belegschaft überhaupt keine Notwendigkeit für einen Totalausverkauf der österreichischen Leitbetriebe. Dies sei wirtschaftlich nicht notwendig und eine reine Geldbeschaffung und "Günstlingsaktion" des Finanzministers für eine ihm nahestehende Lobby, so Sacher abschließend. (Schluss) se

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