Walch: Zusammenwachsen Europas ist wichtiger Schritt

Tschechien soll Entschädigungsfonds für Vertriebene einrichten

Wien, 2003-07-09 (fpd) - Das Zusammenwachsen Europas sei sicher ein wichtiger Schritt, erklärte der freiheitliche Bundesobmannstellvertreter Max Walch heute im Plenum des österreichischen Nationalrates. Österreich habe jetzt eine Chance, gerade mit Tschechien zusammenzuarbeiten und auch besonders auf die Probleme Österreichs hinzuweisen. ****

Eine Erweiterung ohne Wenn und Aber wäre ein großer Nachteil für die österreichischen Arbeitnehmer gewesen, führte Walch weiter aus und bezeichnete die siebenjährige Übergangsfrist für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer unter Hinweis auf die Lohnunterschiede zwischen Tschechien und Österreich als sehr wichtig. Der freiheitliche Arbeitnehmervertreter thematisierte auch die Umweltstandards. Man müsse die Möglichkeit ergreifen, bis zur Verwirklichung der EU-Erweiterung mit den tschechischen Politikern weiter über Temelin zu verhandeln. Wichtig sei wegen des Transits und der Verkehrsprobleme auch der Ausbau der Bahn wie etwa die Strecke zwischen Linz und Prag. Walch thematisierte auch die Frage der Menschenrechte und der Benes-Dekrete und verlangte von Tschechien einen Entschädigungsfonds für die Vertriebenen nach österreichischem Vorbild. (Schluß)

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