Hauptverband: Spindelberger kritisiert Postenschacher von ÖVP und FPÖ

Spindelberger hält "Möchtegern-Controllerin" Hartinger für nicht qualifiziert

Wien (SK) Bei der heutigen Sitzung des Verwaltungsrates im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger "wird der nächste politische Postenschacher der Regierungsparteien über die Bühne gehen", mutmaßt der SPÖ-Abgeordnete Erwin Spindelberger. Spindelberger, ehemals Obmann der steirischen Gebietskrankenkasse, hält die EX-FPÖ-Politikerin Beate Hartinger für nicht geeignet für den Posten als Geschäftsführerin des Hauptverbands. Spindelberger vermutet, "dass die Regierung knapp vor dem Aus steht und jetzt noch schnell versucht, zwei Getreue als Geschäftsführer im Hauptverband zu installieren". ****

"Ich würde der Ex-FPÖ Abgeordneten Hartinger anraten, sich einmal an ihre eigenen Äußerungen zu erinnern, die sie im Zusammenhang mit der Sozialversicherung in den letzten Jahren getätigt hat", so Spindelberger am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Er erinnerte daran, dass Hartinger sich stets über "parteipolitischen Filz" in der Sozialversicherung entrüstet habe. Und jetzt, so Spindelberger, "erdreistet sich diese Möchtegern-Controllerin der FPÖ, die als Nationalratsabgeordnete kläglich gescheitert ist, sich als Geschäftsführerin im Hauptverband zu bewerben, logischerweise mit der Rückendeckung des Noch-Parteivorsitzenden Vizekanzler Haupt".

"Unabhängig von Hartingers nicht vorhandener Qualifikationen für diesen Job ist es ein Schlag ins Gesicht aller Versicherten in Österreich, wenn man nunmehr unter politischem Druck des zuständigen Ministers Haupt zwei zusätzliche Geschäftsführer im Hauptverband installiert und damit den Versicherten zusätzliche Millionen Euro an Verwaltungskosten aufbürdet", kritisierte Spindelberger. Er hält dieses Vorgehen nicht zuletzt vor dem Hintergrund der geplanten neuen Belastungen durch generelle Selbstbehalte für inakzeptabel. "Das zeigt einmal mehr, dass es der Regierung nicht um sinnvolle, zukunftsorientierte Gesundheitspolitik in Österreich geht, sondern nur um Postenschacher pur." (Schluss) wf

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