Biene Maja als tödliche Gefahr für Allergiker

Adrenalin-Autoinjektor kann im Notfall Leben retten Linz (OTS) - Jährlich sterben allein in Österreich rund 10 Menschen an den Folgen einer Insektengiftallergie. Schon ein Wespen-oder Bienenstich genügt, um schwere Reaktionen bei Allergikern auslösen zu können. Eine wirksame und schnelle Akutbehandlung ist deshalb überlebenswichtig. Ein von dänischen Forschern entwickeltes Adrenalin-Präperat, das im Notfall einfach und schnell selbst injiziert wird und eine optimale Erstversorgung gewährleistet, sollte deshalb zur lebensrettenden Grundausstattung jedes Allergiker zählen.

Heuer ist in unseren Breiten durch die anhaltend hohen Temperaturen der letzten Wochen ein besonders starkes Wespenjahr. Was für viele Menschen einfach eine lästige Tatsache ist, ist für jene mit Insektengiftallergien jedoch eine bedrohliche Gefahr. "Bei bis zu 10 Prozent der Bevölkerung kann eine Sensibilisierung auf Insektengift nachgewiesen werden, immerhin 3 Prozent zeigen echte allergische Symptome", so Univ. Doz. Dr. Georg Klein, Leiter der dermatologischen Abteilung des Krankenhauses der Elisabethinen in Linz.

Immer wieder kommt es nach Insektenstichen zu schweren allergischen Reaktionen, teilweise sogar mit tödlichem Ausgang. Dabei wäre dieser traurige Umstand vermeidbar: Eine rasche medikamentöse Erstversorgung sofort nach einem Insektenstich hilft bei der Vermeidung eines allergischen Schocks und kann Leben retten.

Adrenalin-Autoinjektor - Optimale Versorgung für den Notfall

Allergieforscher haben zur Vorbeugung von Notfallsituationen einen Autoinjektor entwickelt, der schnell und kinderleicht zu handhaben ist. Der darin enthaltene Wirkstoff Adrenalin wird vom Patienten bei ersten Anzeichen von Juckreiz, Schwindel, Zittern oder Atemnot selbst in den Oberschenkel injiziert. Er wirkt kreislaufstabilisierend und kann damit eine Überreaktion des Immunsystems und einen möglichen allergischen Schock verhindern.

Allergiker sollten dieses Notfallmedikament immer griffbereit bei sich haben. Es ist ca. 1 Jahr haltbar und findet dank handlicher Kugelschreibergröße überall Platz. Der Autoinjektor und der Junior-Autoinjektor speziell für Kinder sind rezeptpflichtig und nach Verordnung des Arztes über jede Apotheke zu beziehen.

Allergieimpfung bietet langfristigen Schutz für Insektengiftallergiker

Um jedoch erst gar nicht in eine Notfallsituation zu kommen, empfehlen Allergieexperten besonders für Insektengiftallergiker die Allergieimpfung (die medizinische Bezeichnung lautet "Spezifische Immuntherapie") als wirksamste und nachhaltigste Therapieform. Sie bewirkt als einzige Behandlungsart, das Immunsystem so weit zu "trainieren", dass der Körper bei Kontakt mit dem entsprechenden Allergen nicht mehr "überreagiert". Die Therapie mit modernen, molekular standardisierten Präparaten kann Patienten schon nach kurzer Dauer gegen das Insektengift unempfindlich machen und nimmt damit Insektenstichen ihren Schrecken.

Aktuelle Studien zeigen, dass nach einer Therapiedauer von drei Jahren und über einen Beobachtungszeitraum von 5 Jahren bei nahezu 100 Prozent der behandelten Patienten keinerlei systemische allergische Reaktionen mehr auf Bienen- oder Wespenstiche auftraten.

Hohe Dunkelziffer nicht erkannter Insektengift-Allergien

Beunruhigend ist nach Meinung der Experten die immer noch hohe Dunkelziffer nicht erkannter bzw. nicht behandelter Insektengift-Allergiker.

Deshalb sollte bei Verdacht auf Insektengiftallergie unbedingt sofort ein allergologisch geschulter Facharzt aufgesucht und ein Allergietest gemacht werden.

Die Kosten dafür wie auch die Therapiekosten für die Allergieimpfung übernimmt zur Gänze die Krankenkasse.

Eine Patientenbroschüre mit wichtigen Informationen zum Thema Allergien kann kostenlos unter 0732/38 53 72 angefordert werden.

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