Haubner: Reisemängel nachweislich noch am Urlaubsort reklamieren!

Studie zum Beschwerdeverhalten von Konsumentinnen und Konsumenten

Wien (BMSG/OTS) - Oft ist der wohlverdiente Urlaub mit Ärger und Enttäuschung verbunden. Am Traumziel angelangt, entspricht das Hotel nicht den Angaben des Prospekts oder es ist, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen, der Strand verschmutzt. "Wieder zu Hause angelangt, wenden sich zahlreiche verärgerte Konsumentinnen und Konsumenten alljährlich an diverse Beratungsstellen, um sich nach ihren Rechtsansprüchen - in Frage kommen Preisminderung oder Schadenersatz - zu erkundigen", berichtete Staatssekretärin Ursula Haubner im gestrigen Ministerrat. Ein finanzieller Ersatz würde oft an der Nachweisbarkeit des Beschwerdegrunds scheitern, was auch eine Studie über das Beschwerdeverhalten der Österreicherinnen und Österreicher, die vom Konsumentenschutzressort beim österreichischen Gallup-Institut in Auftrag gegeben wurde, belege.

"Konsumentinnen und Konsumenten reklamieren Mängel rasch und in der Regel noch am Urlaubsort. Sie können dies aber oft nicht nachweisen: 56 % der Befragten reklamierten noch am Urlaubsort und 29 % innerhalb einer Woche nach der Rückkehr", so Haubner. Lediglich 7 % der Befragten würden sich mit dem Vorbringen der Beschwerden länger Zeit lassen, wobei mehrere Formen der Beschwerden gewählt werden. "Nur 17 % haben einen Beleg für die Beschwerde, etwa den Einschreibbrief bzw. beim Fax die Sendebestätigung", ergänzt Haubner.

Daher rät die Konsumentenschutz-Staatssekretärin: "Mängel einer Reise sollten Konsument/innen in nachweisbaren Form, z.B. durch eine schriftliche Bestätigung der Reiseleitung, direkt am Urlaubsort reklamieren. Das würde im Nachhinein eine mühsame Beweisführung und damit die Durchsetzung berechtigter Ansprüche wesentlich erleichtern." (Schluss) bxf

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