Brinek: Qualität des FH-Sektors wird nicht infrage gestellt

Laufende Gespräche mit Erhaltern über mögliche Synergieeffekte

Wien, 7. Juli 2003 (ÖVP-PK) "Von einer zwanzigprozentigen Kürzung des Fachhochschulbudgets kann keine Rede sein, diese Schlagzeilen entsprechen nicht den Tatsachen. Zur Zeit laufen Gespräche mit den Erhaltern, um die Kostenstruktur im Fachhochschulsektor auf mögliche Synergieeffekte zu überprüfen", erklärte heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. z. NR Dr. Gertrude Brinek. ****

Bei der Schaffung des FH-Sektors im Jahr 1993 wurde ein fiktives Kostenmodell aufgestellt. Von den Normkosten, das sind Personalkosten und der laufende Betriebsaufwand, sollten vom Bund 90 Prozent getragen werden. "Anhand der Rechnungsabschlüsse der Fachhochschulerhalter zeigt sich klar, dass die durchschnittlichen Kosten mit der Zahl der Studierenden sinken. Besonders deutlich zeigt sich das bei jenen Studiengängen, die bereits seit vier Jahren laufen. Diese Verwaltungsvereinfachung durch den Vollausbau ist auch bei der Bundesförderung zu berücksichtigen", so Brinek. Derzeit werden mit allen Erhaltern Gespräche geführt, um als Zwischenschritt zur Umstellung auf die Erhalterförderung einen Rahmenvertrag vorzuschlagen, der für alle Studiengänge eines Erhalters einen Gesamtbetrag vorsieht. In diesem Gesamtbetrag seien die gesunkenen Kosten für die großen Studiengänge bereits berücksichtigt.

"Die Qualität des FH-Sektors wird nicht infrage gestellt. Die Fachhochschulen erhalten heuer 107 Millionen Euro, das sind um 15 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Allen Fachhochschulerhaltern steht 2003 mehr Geld zur Verfügung. Die Qualität der österreichischen Fachhochschulen ist damit auch in den kommenden Jahren gesichert", so Brinek abschließend.

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