Grüne: Land NÖ muss kostenlose Krankentransporte sicherstellen

NÖ-GKK soll Neuregelung der Krankentransporte überdenken

St. Pölten (Grüne) - Die Neuregelung der Transportkosten der NÖ Rettungsdienste sollte nach Ansicht der NÖ Grünen neu überdacht werden. "Die gescheiterten Verhandlungen zwischen der NÖ-Gebietskrankenkasse und den Rettungsdiensten darf nicht auf dem Rücken der niederösterreichischen PatientInnen ausgetragen werden", so die LTAbg Helga Krismer. Ab 1. Juli 2003 kommt es bei Ambulanztransporten nur mehr in Ausnahmefällen zu einer Direktverrechnung mit den anerkannten Rettungsorganisationen. PatientInnen, die nicht unter diese Ausnahmebestimmung fallen, ersetzt die Kasse nur mehr die Hälfte der Kosten. Niederösterreichs PatientInnen, die nicht unter diese Ausnahmefälle fallen oder Akutfälle sind, müssen künftig einen Selbstbehalt zahlen.

"Das Land NÖ muss dafür sorgen, dass ältere und sozial schwache Personen selbstverständlich weiterhin kostenlos Rettungsdienste in Anspruch nehmen können", fordert Krismer. Die Grünen erinnern daran, dass durch die Pensionsreform der Bundesregierung sozial schwache Personen massive finanzielle Einbußen erleiden. "Dieser Gruppe von Menschen kann man nicht noch weiter Geld wegnehmen", so die Grüne Landtagsabgeordnete. Die Grünen fordern neuerliche Verhandlungen zwischen der NÖ-GKK und den Rettungsdiensten.

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