LH Haider: Jobbörse im ORF ist ein großer Erfolg

Rasche direkte Vermittlung soll weiter fortgesetzt werden - Auch im Lehrstellenmarkt braucht es effizientere Lösungen

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider , auch ressortzuständig für den Arbeitsmarkt, setzt auf eine offensive und innovative Arbeitsmarktpolitik. Heute Vormittag gab es erstmals die von LH Haider zusammen mit dem Arbeitsmarktservice, Wirtschaftskammer und dem ORF Radio Kärnten initiierte Job-Börse live im Radio. Die Telefone im ORF liefen heiß, die Job-Börse hat alle Erwartungen übertroffen, so die Mitarbeiter im ORF. Der Landeshauptmann hatte diese Form der direkten Jobvermittlung für die Tourismusbranche via ORF forciert, um sowohl den betroffenen Unternehmern als auch den Arbeitssuchenden auf kurzem Weg helfen zu können. Unternehmer konnten deponieren, welche Mitarbeiter sie suchen, Interessenten konnten sich sofort melden. Flexible Lösungen, nicht bürokratische seien heute dringender denn je, so Haider.

Auch Gabriel Obernosterer, Tourismusobmann in der Kärntner Wirtschaftskammer, zeigte sich optimistisch, viele Stellen auf diese Weise besetzen zu können und dankte für das Zustandekommen dieser Aktion. Gebraucht werden im Tourismus Vollzeit-Mitarbeiter ebenso wie stundenweise Beschäftigungen.

Wie der Landeshauptmann sagte, werde er den ORF ersuchen, diese effiziente Art der raschen Job-Vermittlung fortzusetzen. Zielsetzung des Landeshauptmanns ist es, vor Verhandlungen über zusätzliche Saisoniers die Reserven des heimischen Arbeitsmarktes möglichst optimal auszuschöpfen. Auch für den Lehrstellenbereich soll eigens eine solche Jobbörse eingerichtet werden.

Kärnten hatte im Juni wie berichtet mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen von 0,9 Prozent den zweitbesten Wert aller Bundesländer. Gleichzeitig sind beim AMS um 10,2 Prozent mehr offene Stellen gemeldet als im Juni 2002. Kärnten hat den historisch höchsten Juni-Beschäftigtenstand. Besonders erfolgreich ist Kärnten bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit (bis 25 Jahre), hier gab es entgegen dem Österreichtrend einen erstaunlichen Rückgang um 15,3 Prozent. Fast 10.000 Jugendliche konnten binnen weniger Monate durch konzertierte Maßnahmen am Arbeitsmarkt untergebracht werden, zog der Landeshauptmann erfolgreich Bilanz. Das müssten andere Bundesländer erst einmal nachmachen.
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