Lapp kritisiert Aufblähung der Verwaltungskosten im Hauptverband

Wien (SK) SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp kritisierte am Montag die von der Regierung geplante weitere Aufblähung der Verwaltungskosten im Hauptverband. "Drei Geschäftsführer müssen genügen, es braucht nicht eine vierte Person, für die man einen Versorgungsposten sucht und die hohe Kosten verursachen wird", so Lapp gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Es könne "nicht der Weisheit letzter Schluss sein, jetzt die Geschäftsführung auszuweiten und damit die Kosten enorm zu erhöhen". Der Aufwand für die Verwaltung im Hauptverband sei verglichen mit 1999 bereits um mehr als 400 Prozent gestiegen. Es sei die Pflicht der schwarz-blauen Bundesregierung, jede weitere Kostensteigerung im Verwaltungsbereich zu vermeiden, so Lapp. ****

Das Thema Gesundheitsausgaben wird im Laufe dieser Woche im Nationalrat behandelt, nachdem es letzte Woche bereits Thema im Rechnungshofausschuss war. Besonders problematisch sei - wie auch im Rechnungshof-Bericht ausgeführt - die fehlende Verknüpfung des stationären und außerstationären Bereichs, so die SPÖ-Abgeordnete. Hier sieht Lapp einen der "Knackpunkte" des österreichischen Gesundheitssystems. (Schluss) ml/mp

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