Kadenbach: FP-Parteitag kein Zeichen der Erneuerung

FPÖ betreibt Nabelschau anstatt sich den Problemen in diesem Land zu widmen

St. Pölten (SPI) - Der heutige Parteitag der niederösterreichischen Freiheitlichen belege einmal mehr, dass die FPÖ nur mehr damit beschäftigt sei sich den Problemen in ihren Reihen zu widmen, statt für die Zukunft dieses Landes zu arbeiten, so SP-NÖ Landesgeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach. "Ein Aufruf zur Geschlossenheit und Einigkeit wird vom nächsten abgelöst. Haupt-Sympathiesanten und Haider-Loyalisten sind sich allerdings uneinig wie zuvor", so die sozialdemokratische Parteimanagerin. Die Arbeit für die Zukunft in diesem Land habe für die FP-NÖ anscheinend überhaupt keinen Stellenwert mehr. Die Wahl von Barbara Rosenkranz zur neuen Landesparteiobfrau könne zudem sicher nicht als Signal für eine Erneuerung der Freiheitlichen gewertet werden. "Das extrem rechte Umfeld der Familie Rosenkranz ist hinlänglich bekannt. Es weiter zu kommentieren erübrigt sich", meint Kadenbach. ****

Die größte Herausforderung für Frau Rosenkranz werde wohl nicht in relevanter Sachpolitik liegen, sondern daran, ob und wie sie den Spagat zwischen Haupt - dem Gastredner ihrer Sonnwendfeier - und Jörg Haider als dem starken Mann innerhalb der FPÖ meistern werde. "Ob die neue Frontfrau der niederösterreichischen FPÖ das "packt" ist eher fraglich", erklärt Kadenbach abschließend. (Schluss) alu

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