Berger: Ökologische und soziale Aspekte künftig bei öffentlicher Auftragsvergabe möglich

Europaabgeordnete setzt im Europäischen Parlament sozialdemokratische Linie gegen EVP durch

Wien (SK) Großer Erfolg für SPÖ-Europaabgeordnete Maria Berger im Europäischen Parlament: Die Abgeordneten folgten bei wesentlichen Änderungen der Richtlinie zur öffentlichen Auftragsvergabe ihrer Linie und stimmten in zweiter Lesung mit qualifizierter Mehrheit dafür, dass künftig die sozialen und ökologischen Kriterien neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten eine entscheidende Rolle spielen. "Völlig überraschend folgte die große Mehrheit der Parlamentarier nicht der EVP-Linie des Berichterstatters, sondern zeigte Verantwortungsbewusstsein und Selbstbewusstsein gegenüber dem Rat, in dem sie sich eindeutig für eine Aufwertung der Sozial- und Umweltkriterien im öffentlichen Auftragswesen in Europa aussprachen", betont Berger, Schattenberichterstatterin der SPE. ****

Die Anhebung des Schwellenwertes, also jener Summe, ab der öffentliche Auftraggeber europaweit ausschreiben müssen, auf einen Betrag von 6,2 Millionen Euro bei Bauaufträgen wurde mehrheitlich bestätigt und eine weitere Erhöhung abgelehnt. "Nun können wir mit guten Voraussetzungen in das Vermittlungsverfahren gehen", unterstreicht die Europaabgeordnete. (Schluss) ml/mm

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