Sima begrüßt EU-Kennzeichnungspflicht für Gentechnik

"Langjähriger Forderung nach Wahlfreiheit für KonsumentInnen Rechnung getragen"

Wien (SK) Der langjährigen Forderung nach Wahlfreiheit für die KonsumentInnen wurde nach Ansicht von SPÖ-Umweltsprechern Ulli Sima mit der heute im EU-Parlament beschlossenen Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Bestandteile Rechnung getragen. Sie begrüßt daher die weit reichenden Kennzeichnungsbestimmungen, wonach künftig jeder Bestandteil von Lebensmitteln, der gentechnisch verändert wurde, auch in der Zutatenliste angeführt werden muss, auch wenn er im Endprodukt nicht mehr nachweisbar ist. "Die Ablehnung gegenüber Gentechnik am Teller und auf den Feldern ist in ganz Europa groß, eine umfassende Kennzeichnung für GVOs war überfällig", so Sima am Mittwoch gegenüber SPÖ-Pressedienst. *****

Besonderer Dank gelte laut Sima der zuständigen Berichterstatterin im EU-Parlament, Karin Scheele, die sich im über zweijährigen Gesetzgebungsverfahren für diese Lösung stark gemacht habe. Auch die Möglichkeit der Mitgliedstaaten, künftig geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um "die unbeabsichtigte Vermischung genetisch veränderter Produkte mit konventionellen Produkten" zu verhindern, bewertet Molekularbiologin Sima äußerst positiv. "Es ist künftig also sehr wohl möglich, gentechnikfreie Schutzzonen einzurichten, die Mitgliedsstaaten müssen diese Chance nützen", so Sima an die Adresse von Umweltminister Pröll. (Schluss) ml/mp

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