Gunzer: RFW hat gute Erfahrung mit FP-Wirtschaftspolitik

Unverständliche Aussagen von Haigermoser und Amann

Klagenfurt (OTS) - Mit Unverständnis reagierte der Fraktionsobmann des RFW Kärnten und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten Albert Gunzer auf die Aussagen von Helmut Haigermoser und Fritz Amann. "Ich weiss nicht wovon die beiden sprechen. Sie sollten einmal fair beurteilen, was in einem Land mit einem freiheitlichen Landeshauptmann für die kleinen und mittleren Unternehmen erreicht werden kann. Dann würden sie niemals eine so undifferenzierte Aussage treffen, dass ein Landeshauptmann Dr. Jörg Haider Verbrüderungstendenzen mit der Gewerkschaft hätte", kritisierte Gunzer.

In Kärnten funktioniere jedenfalls die Zusammenarbeit zwischen dem Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und den Spitzenrepräsentanten der FPÖ Kärnten, LH. Dr. Jörg Haider und LHStv. Karl Pfeifenberger bestens. Dabei sei auch einiges gelungen:
Von Kärnten aus wurde Druck gemacht, dass Unternehmen bis 50 Mitarbeitern 50 Prozent der Lohnfortzahlungen für Mitarbeiter nach Freizeitunfällen bekommen;
das Kärntner Vergabegesetz wurde so geändert, dass vermehrt heimische Klein- und Mittelbetriebe Aufträge erhalten;
es gibt Förderungsaktionen für Gewerbe- und Tourismusbetriebe wie nirgendwo sonst in Österreich und LH Dr. Haider habe dem Druck der großen Konzerne widerstanden, die Ladenöffnungszeiten auszuweiten. Dabei schützte er kleine Betriebe, die sich das zusätzliche Personal nicht leisten könnten.

Gunzer rät daher RFW-Funktionären, sich besser zu informieren, ehe sie unnötig negative Aussagen für den RFW und die FPÖ treffen. Die "Sticheleien" von Helmut Haigermoser führt er darauf zurück, dass dieser von der FPÖ ausgeschlossen worden ist. Gunzer fordert seine RFW-Kollegen auf, das alte klassenkämpferische Denkschema, hier Arbeitergeber - dort Arbeitnehmer, aufzugeben. "Die heutige Realität schaut anders aus. Alle müssen zusammenarbeiten und ein Landeshauptmann wird sich selbstverständlich auch um eine gute Gesprächsbasis mit der Gewerkschaft bemühen. Es ist absurd, ihm daraus einen Vorwurf zu machen. Eine gute Politik dient sowohl den Interessen der Unternehmer als auch der Mitarbeiter. Das sieht man u.a. bei der Abfertigung neu und an dem Interesse der Arbeitnehmer und Arbeitgeber an einer Steuerreform", meinte Gunzer.
"Die Unternehmer brauchen diese Reform, damit endlich nicht entnommene Gewinne steuerlich begünstigt werden. Eine alte Forderung von Dr. Jörg Haider!"
Der RFW setze sich für die kleinen und mittleren Unternehmer ein. Er sei eine Vorfeldorganisation der FPÖ, die auf ihre Eigenständigkeit pocht, aber mit der Partei intensiv zusammenarbeite, betonte Gunzer abschließend.

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