VP-Tschirf: Arbeitslosigkeit in Wien steigt - Wiener SP weiter untätig!

SPÖ übt sich in Selbstherrlichkeit anstatt wirksame Maßnahmen zu setzen

Wien (VP-Klub): "Das neuerliche Ansteigen der Zahl der Arbeitssuchenden in Wien beweist einmal mehr die absolut verfehlte Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Sozialisten in Wien", betonte der Klubobmann der Wiener Volkspartei, LAbg. Matthias Tschirf, in einer ersten Reaktion auf die heute veröffentliche Arbeitslosenstatistik.

Von den in Wien selbstherrlich regierenden Sozialisten werde alles "schön-geredet", es werden jede Menge "Masterpläne" vorgestellt, aber an der traurigen Realität am Arbeitsmarkt in Wien ändert sich damit nichts. Mit dem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien um 8,2%, seien nunmehr fast 80.000 Wiener Bürger ohne Arbeit. "Ein neuer Negativ-Rekord, den Häupl und Rieder zu verantworten haben", meinte Tschirf und fordert die Wiener Sozialisten auf, endlich ihren Thron zu verlassen und tätig zu werden. So hätten unter Häupls Arbeitsmarktpolitik insbesondere Frauen und die Altergruppe der 15 -25-jährigen zu leiden. Obwohl die Wiener SPÖ immer wieder in Anspruch nehme, gerade für diese Bevölkerungsgruppen tätig zu sein, beweise die Realität das Gegenteil. Häupls Politik beschränke sich auf Maßnahmen, die in Gebührenerhöhungen resultieren und in erster Linie arbeitssuchende und damit auch einkommensschwache Wienerinnen und Wiener mit voller Härte treffen.

"Im Koalitionsabkommen ist der Rechtsanspruch auf Weiterbildung für die Gruppen der unter 25-jährigen und über 50-jährigen festgeschrieben worden. Die Bundesregierung hat erste Schritte gesetzt, nun ist es hoch an der Zeit, dass die SPÖ in Wien nicht weiter die Augen vor der Realität verschließt, sondern endlich entsprechende Maßnahmen setzt," forderte Tschirf.

Seit Häupls Amtsantritt habe sich die Situation am Wiener Arbeitsmarkt massiv verschlechtert. Waren 1994 in Wien 60.129 Arbeitslose gemeldet, so ist die Zahl bis heute auf fast 80.000 gestiegen. "Die Gleichgültigkeit, mit der die Sozialisten in Wien dieser Tatsache gegenüberstehen und ihr Heil in der Kritik an der Bundesregierung suchen, ist ein Beweis beschämender Selbstherrlichkeit. Häupl soll seine Mannschaft endlich auf Trab bringen oder die Verantwortung abgeben", so Tschirf abschließend.

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