iFF/Landauer: Umfangreiche Information über Kaiserschnitt für werdende Mütter!

"Nein" von Pittermann zu möglichen Selbstbehalten heuchlerisch

Wien, 2003-07-02 (fpd) – Eine umfangreiche Information über eine Kaiserschnittgeburt für werdende Mütter forderte heute die Wiener Landessprecherin der Initiative Freiheitlicher Frauen (iFF), Stadträtin Karin Landauer. Schon während der Schwangerschaft sollten Schwangere über Vor- und Nachteile von "natürlicher" Geburt und Kaiserschnitt aufgeklärt sowie etwaige Risiken bei der Geburt erörtert werden. Danach könne eine Entscheidung leichter getroffen werden. ****

Landauer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Hebammen und Ärzte jeder Frau, bei der ein Kaiserschnitt nicht notwendig, von dieser Geburtsform abraten müssten. Immerhin sei dieser eine Art "Körperverletzung" wobei die Risiken einer Infektion der Mütter wesentlich höher seien als bei der natürlichen Geburt.

Als "heuchlerisch" bezeichnete die Landessprecherin die Einstellung von SP-Gesundheitsstadträtin Dr. Elisabeth Pittermann zur Diskussion um mögliche Selbstbehalte bei einem Wunsch-Kaiserschnitt. "Einerseits konnte das Geburtshaus Nussdorf, wo eine schmerzfreie natürliche Geburt durchgeführt wurde, aufgrund der katastrophalen Finanzsituation des Wiener Gesundheitswesens nicht gerettet werden, andererseits sind Selbstbehalte bei einem Wunsch-Kaiserschnitt für Pittermann ein Tabu-Thema", kritisierte Landauer.

"Selbstverständlich soll jede Frau, unabhängig ihrer Einkommensverhältnisse, über den Ablauf der Geburt frei entscheiden können. Vorbildliche Geburtshäuser zu schließen und im Gegenzug Selbstbehalte strikt abzulehnen sind jedoch keine förderlichen Maßnahmen zur Entscheidungsfreiheit", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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