Wiener Arbeitslosigkeit: Kabas: "Hausgemachtes Desaster"

Zahlen beweisen: Politik der Wiener SPÖ gescheitert

Wien, 2003-07-02 (fpd) - Während der Anstieg der Arbeitslosigkeit auf Bundesebene lediglich 4,8 Prozent beträgt, ist für Wien ein katapultartiges Plus von 8,2 Prozent zu verzeichnen. Dieses Desaster am Wiener Arbeitsmarkt ist unzweifelhaft durch die SPÖ-Alleinregierung hausgemacht, woran es auch nichts zu deuteln gäbe. Dies stellte heute der Obmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas fest. ****

Die Wiener SPÖ halte leider unbeirrt an ihrer verfehlten Politik fest. Für vergangenes Jahr habe dies immerhin ein Nettominus von 12.0000 Arbeitsplätzen für Wien bedeutet. Unsere Stadt nehme jedenfalls im Bundesländervergleich von der Arbeitsmarktentwicklung die Schlußposition ein, kritisierte Kabas.

Die Negativposition sei bedingt durch die Auswirkungen einer falschen, weil prozyklischen Budgetpolitik in Wien, einer enormen Belastungsquote im Wiener Kommunalsektor, einer konsequenten Reduktion von Wiener Wirtschaftsförderung sowie kommunalen Investitionen sowie durch eine quasi inexistente
Wiener Standortpolitik.

Den "Schwarzen Peter" reflexartig der Bundesregierung zuschieben zu wollen, kann keinen Erfolg haben, wenn man sich das vorliegende Zahlenmaterial ansieht, so Kabas in Richtung Wiener SPÖ. Wenn es die Wiener SPÖ nicht schafft, quasi einen Offenbarungseid ihrer Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik abzulegen und quasi einzugestehen, daß ihr bisheriger Kurs falsch war, droht sich die negative Entwicklung in Wien unter alleiniger SPÖ-Verantwortung noch weiter zu verschärfen, warnt Kabas. (Schluß) HV

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