OeNB: Prinzhorn verlangt schlanke Strukturen und den Verkauf von Beteiligungen

Wien, 2003-07-02 (fpd) Der FPÖ-Finanz- und Budgetsprecher DI Thomas Prinzhorn kommentierte heute die gestrige Entscheidung des Ministerrats über die Neubestellung des Notenbankdirektoriums. "Auch wenn sich an der Spitze der OeNB wenig verändert hat, bleibt zu hoffen, daß Versäumtes in der Nationalbank nachgeholt wird - eine zweite Chance für den offenbar noch nicht amtsmüden Gouverneur", so Prinzhorn. ****

Prinzhorn ist der Meinung, daß "in der Notenbank alte Zöpfe abzuschneiden sind, Privilegien samt und sonders beseitigt werden müssen und die Organisation zu straffen ist, um aus dieser altehrwürdigen Institution ein schlankes Unternehmen zu machen". So sei es für die OeNB Zeit, dem Regierungsübereinkommen Rechnung zu tragen, sich auf die Kernfunktionen zu konzentrieren und nichtbetriebsnotwendige Beteiligungen wie die Münze Österreich mit ihren Casino-Anteilen im Sinne der österreichischen Steuerzahler zu veräußern.

Weiters verlangt Prinzhorn von der OeNB einen Beitrag zur Forschung und Entwicklung: "Die Österreichische Nationalbank verfügt über einen hohen Bestand an Währungsreserven. Wie im Regierungsprogramm festgelegt, muß im Einklang mit der EZB geklärt werden, wie überschüssige Währungsreserven an eine "Nationalstiftung für Forschung und Technologie" zuführbar sind, um damit Innovation, Forschung und Entwicklung in Österreich weiter zu stimulieren und das Ziel einer F&E-Quote von 3% bis 2010 zu erreichen". (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0001