Servus-MBA: 2. Bauabschnitt begonnen

Stahlbau-Montage termingerecht angelaufen/65.000 Tonnen Kapazität ab 1. 1. 2004

Frohnleiten (OTS) - Der Bau der modernsten Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Österreichs auf dem Gelände des ABEZ Frohnleiten am Dürrnberg geht zügig voran: Fristgerecht am letzten Juni-Tag wurde mit der Stahlbau-Montage begonnen und damit der zweite Bauabschnitt eingeläutet. Die Servus Abfall DienstleistungsGmbH. & Co KG, Österreichs größtes Öffentlich-Privates Unternehmen (PPP),errichtet in Frohnleiten mit einem Aufwand von rund 9 Mio. Euro eine MBA, für die ein jährlicher Durchsatz von rund 65.000 Tonnen Abfall geplant ist.

In den nächsten Wochen werden insgesamt rund 350 Tonnen Stahlbauteile und etwa 8.000 m2 Trapezbleche montiert werden. Auf dem rund 12.000 m2 großen Grundstück auf dem Gelände der Deponie am Dürrnberg wurden in den letzten vier Monaten bereits eine Anliefer-und Aufbereitungshalle mit 592 m2, eine 88,6 m lange, 54 m breite und bis zu 12 m hohe Rottehalle mit rund 4.800 m2 sowie das Betriebsgebäude errichtet.

"Dafür wurden unter anderem 7.500 m2 Beton, allein 810 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut und nicht weniger als 8 km Belüftungsrohre unterirdisch verlegt", erklärt der Projektleiter der Servus Abfall, Mag. Richard Trampusch. Das bedeutet, dass auf der Baustelle bis zu 90 Spezialisten beschäftigt sind. Im dritten Bauabschnitt wird schließlich die hochmoderne Maschinentechnik installiert werden.Die Servus-MBA wird von einer Arbeitsgemeinschaft realisiert, die aus Teerag-Asdag/Granit (Bau) und Komptech Farwick (Maschinentechnik) gebildet wurde.

"Wir werden ab dem 1. Jänner 2004 rund 45.000 Tonnen Abfall, der von der AEVG in Graz vorbehandelt wird, und weitere 20.000 Tonnen biologisch behandelbarer Materialien, unter anderem auch Schlämme, die von der EBG (Entsorgungsbeteiligung Graz GmbH.) angeliefert werden und nicht aus Graz stammen, verarbeiten. Überwiegend wird von Metallen befreiter Siebdurchgang (kleiner als 80 mm), der durch die mechanische Vorbehandlung aus Siedlungsabfällen gewonnen wird, biologisch behandelt", erläutert Mag. Gerhard Ziehenberger, der für die Abfallwirtschaft zuständige Servus-Geschäftsführer.

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