ÖH: Erhöhung der Studiengebühren vor der Tür?

Grasser und Gehrer verantwortlich für katastrophale Lage der Universitäten

Wien (OTS) - Aufgrund der schlimmen finanziellen Lage der Universitäten wird Studierenden beispielsweise an der TU Wien die Tür vor der Nase zugeschlagen. Es scheint als könnte die Studiengebührenfreigabe erfahrungsgemäß die einzig logische Antwort der Ministerin sein.

"Gebäude können nicht saniert werden, langfristige Projekte können nicht fortgeführt werden und jetzt ist es schon so weit gekommen, dass Studierende offenbar nicht einmal mehr zu ihrem Studium zugelassen werden, wie am Beispiel der TU Wien zu sehen ist-es reicht! Die Freigabe der Studiengebühren ist vermutlich der nächste Einschnitt, den Ministerin Gehrer setzen wird, um den tatsächlichen Problemen aus dem Weg zu gehen. Minister Grasser und Ministerin Gehrer sollten sich einmal der Tragweite ihrer kontraproduktiven Budgetkürzungen bewusst werden, denn eine sogenannte Weltklasse Universität kann man nicht erreichen, indem man die Universitäten finanziell aushungert und die Studiengebühren erhöht", so Ralph Schallmeiner, Teil des Vorsitzteams der ÖH, verständnislos. Und weiter"Ungeachtet dessen, dass die beiden Verantwortlichen ständig die neuen Managementfunktionen der Universitäten hochpreisen, ist und bleibt das fehlende Geld ein Faktum, das man nicht schönreden kann."

"Die labile schwarzblaue Bundesregierung war sich in punkto Studiengebühren, im Gegensatz zu vielen anderen Themen, immer einig. Mit Verlockungen wie der Universitätsmilliarde wollten sie den StudentInnen die Abgabe der Studiengebühren schmackhaft machen-mit dem Ergebnis, dass den Universitäten ein Budget aufoktruiert wird, das nicht einmal ansatzweise die Aufrechterhaltung des Lehrbetriebes sicherstellt", so Patrice Fuchs, im Vorsitzteam der ÖH, verständnislos.
Weiter:"Ministerin Gehrer und Minister Grasser sollten sich ernsthaft mit der Lage der Universitäten beschäftigen und endlich erkennen, dass die Situation derart verfahren ist, dass es nur mithilfe echter finanzieller Unterstützung, die nicht durch eine Freigabe der Studiengebühren erreicht werden kann, hier die Lehre aufrecht erhalten und ausgeweitet werden kann."

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