Jahrmann: Einkommensverluste der Feuerwehrleute müssen gedeckt werden!

Wer viel Zeit der Gemeinschaft opfert, darf nicht auch noch finanziell draufzahlen

St. Pölten, (SPI) - Rund 60.000 Einsätze leisten die 1.664 Freiwilligen Feuerwehren und 79 Betriebsfeuerwehren in Niederösterreich jedes Jahr. Die Helfer sind bei ihren unzähligen Einsatzstunden freiwillig im Dienste der Allgemeinheit unterwegs. Problematisch sind allerdings oft die finanziellen Rahmenbedingungen für die freiwilligen Helfer - denn bei überregionalen und vor allem langen Einsätzen müssen die Freiwilligen nicht selten auch Einkommensverluste seitens ihrer Dienstgeber hinnehmen. "Die NÖ Sozialdemokraten fordern daher einen vom Land finanzierten Fonds, der die Regfundierung von Einkommensverlusten durch Beteiligung an Feuerwehreinsätzen außerhalb des eigenen Gemeindegebietes für unsere Feuerwehrmänner und -frauen gewährleistet! Aus diesem Fonds sollen für durch Einsätze verursachte, nachgewiesene Lohnkürzungen Ersatz geleistet werden. Wer viel Zeit der Gemeinschaft opfert, darf nicht auch noch finanziell draufzahlen müssen", verlangt SP-LAbg. Josef Jahrmann eine entsprechende Initiative des Landes.****

Die aktuellen Einsatzstatistiken zeigen zudem, dass unsere Freiwilligen Feuerwehren immer mehr zu Verkehrsunfällen und technischen Einsätzen ausrücken müssen. "Die NÖ Sozialdemokraten stehen daher einmal mehr zu ihrer Forderung, dass 1,5% der Haftpflichtversicherungsprämie zweckgebunden den Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden soll. Entweder zur Dotierung des Fonds, oder aber, was auch vorstellbar ist zur Unterstützung der Anschaffung von Ausrüstung und Gerätschaften der Feuerwehren", dazu LAbg. Jahrmann abschließend.
(Schluss) rk/fa

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