SP-Wulz: Landesrat Dörfler ignoriert Willen der Micheldorfer Bevölkerung

: ÖVP und SPÖ beschließen Stopp der bahnparallelen Trasse bei der Metnitztal Landesstraße

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag
im Kärntner Landtag haben ÖVP und SPÖ Verkehrslandesrat Gerhard Dörfler für sein Vorhaben die bahnparallele Trasse bei der Metnitztal Landesstrasse - gegen den Willen der Micheldorfer Bevölkerung -durchzuziehen, eine rote Karte gegeben. "Wenn man die Verkehrssituation in Micheldorf kennt, so weiß man das mit dieser Trasse der Ort in der Mitte faktisch geteilt wird und das obwohl schon eine Straße besteht", begründete Wulz den Dringlichkeitsantrag.

"Die Freiheitlichen haben gegen den Antrag und damit einmal mehr gegen den Willen der Bevölkerung gestimmt", sagte Wulz. Es sei unverständlich, dass die Kärntner Freiheitlichen und insbesondere Verkehrslandesrat Dörfler nicht die Interessen der KärntnerInnen sondern ihre eigenen parteipolitischen in den Mittelpunkt stellen. "Es geht um die Menschen in Micheldorf und darum, dass diese sich in ihrer Gemeinde wohlfühlen", so die SP-Abgeordnete. "Dörfler, Haider und CO schrecken nicht davor zurück Millionen Euro an Steuergeldern in die Bewerbung ihres Images zu stecken, argumentieren aber in Micheldorf nur über die Kosten, nicht über die Lebensqualität und den Willen der Bevölkerung.

Nachfolgend der von ÖVP und SPÖ eingebrachte und von selbigen beschlossene Dringlichkeitsantrag im Wortlaut:

Der Kärntner Landtag wolle beschließen:
Die Kärntner Landesregierung wird aufgefordert,

1.) den bereits vor drei Jahren gefassten Regierungsbeschluss für eine bahnparallele Trasse bei der Metnitztalstraße aufzuheben; 2.) sämtliche Vorbereitungsarbeiten und Durchführungsarbeiten für eine bahnparallele Trasse unverzüglich zu stoppen und 3.) vor der Setzung von Baumaßnahmen im betroffenen

Gemeindegebiet eine Volksbefragung über die bahnparallele Trasse und die Unterführungsvariante in der Landesregierung zu beschließen und durchzuführen, um den tatsächlichen Willen der Bevölkerung zu erforschen.

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