Faymann: Aus berüchtigtem Wohnblock wurde attraktive Wohnadresse

"WohnRaum Rosensteingasse" mit 180 Wohnungen eröffnet

Wien (OTS) - "Dieser neue, attraktive Wohnblock im 17. Bezirk
bringt nicht nur gefragten Wohnraum und Infrastrukturverbesserungen für den 17. Bezirk, sondern hat auch symbolischen Charakter. Bis 1997 war der berüchtigte "Langer Block" das größte Spekulationsviertel Wiens, in dem die Bewohner in kojenartigen Unterkünften gehaust haben. 1997 wurde dieser Block von mehreren Bauträgern angekauft. Fünf Wohnhäuser wurden mit Unterstützung der Wohnbauförderung neu errichtet, zwei Gründerzeithäuser wurden generalsaniert. 145 neue Wohnungen und 35 Wohnungen in sanierten Wohnhäusern mit zahlreichen Gemeinschaftseinrichtungen, Lokalen und medizinischen Labors sind dadurch auf 16.300 m2 Nutzfläche entstanden. Die Stadt hat dieses Projekt mit insgesamt 6,8 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtkosten des Projekt liegen bei 19 Millionen Euro.****

Wohnblocks mit Gründerzeithäusern, die dringend erneuerungsbedürftig sind, werden von der Stadt bevorzugt behandelt. Die nächste Adresse, deren Sanierung und Attraktivierung mit Wohnbauförderungsmitteln gerade vorbereitet wird, ist der "Kauerhof" im 15. Bezirk ", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann anlässlich der Eröffnung des "WohnRaums Rosensteingasse".

Das Areal zwischen Rosensteingasse, Lobenhauerngasse, Gschwandnergasse und Geblergasse befand sich jahrelang in katastrophalem Zustand, sodass für Mieterschützer und Baupolizei regelmäßig Grund zum Einschreiten bestand. Eine Gruppe gemeinnütziger Bauvereinigungen erwarb die Liegenschaften im Jahr 1997. Acht Liegenschaften sind seitdem im Besitz der "Neue Heimat/Gewog". Außer dem Althaus an der Ecke Lobenhauerngasse/Gschwandnergasse ,das revitalisiert wird, werden alle neu bebaut.

Die beiden Bauträger "Österreichisches Siedlungswerk" und "Familienhilfe" erwarben insgesamt drei Liegenschaften. Zwei davon wurden nach den Plänen von Architekt Hermann Czech neu bebaut, eine Liegenschaft an der Rosensteingasse wurde saniert.

Das Projekt war schwierig umzusetzen, weil es im dichtverbauten Gebiet liegt und sich die Fundierungen wegen des hohen Grundwasserspiegels überdurchschnittlich schwierig gestaltet haben.

180 Wohnungen, Büros, Geschäfte und Heime

Insgesamt umfasst der "Wohnraum Rosensteingasse" rund 16.300 m2 Nutzfläche, davon rund 12.600 m2 Wohnraum. 180 Wohnungen sind entstanden, wobei ein Mix von Miete mit oder ohne Eigentumsoption sowie von gefördertem und frei finanziertem Eigentum angeboten wurde. Das Projekt umfasst ein Tageszentrum für Menschen mit Behinderung und zwei Jugendwohngemeinschaften der Stadt Wien ebenso wie Sauna- und Fitnessbereich und Dachterrassen.

Die Infrastruktur des Wohnraums Rosensteingasse ist sehr gut. Die Hernalser Hauptstraße in der Nähe bietet eine Reihe verschiedener Nahversorgungsgeschäfte, die Straßenbahnlinien 9 und 43 sind in , Apotheken, Ärzte und Schulen sind zu Fuß leicht erreichbar.

Die Projekte im Einzelnen:

o A. Neue Heimat - Neubau - Gschwandnergasse 20-24 34 Wohnungen u.a. mit Home-Office, Laubengangerschließung mit erweitetem Eingangsbereich, Erkerfenstern, einem Geschäftslokal o B. Gewog - Sanierung - Lobenhauerngasse 19 22 Wohnungen und zwei Büros mit Loftcharakter und variabler Grundrissgestaltung, u.a. mit Terrassen im Dachgeschoß,

Mehrzweckraum mit 97m2
o C. Gewog Neubau - Lobenhauerngasse 11-17

73 Wohnungen, u.a. mit Terrassen am Dachgeschoß, Kinderspielraum, Fitnessraum o D. ÖSW - Neubau - Geblergasse 98-100 38 Wohnungen, jede Wohnung hat einen individuellen Freibereich, u.a. mit Gemeinschaftsterrasse, Kinderspielraum, Kinderspielplatz o E. Familienhilfe - Sanierung und Neubau - Rosensteingasse 41 12 Wohnungen, Büroflächen und ein Jugendzentrum, u.a. mit Kinderspielraum, Solaranlage am Dach zur Warmwasserbereitung, Erdgeschosswohnungen mit Eigengarten, Terrassenwohnungen

Einige Wohnungen warten noch auf ihre Mieter. Interessierte können sich an die folgende Adresse wenden:

o Gewog/Neue Heimat, 1080 Wien, Bennoplatz 3, Tel.: 40 - 109/72 http://www.gewog-wohnen.at/ (Schluss) gmp

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Mag. Gerd Millmann-Pichler
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