Muttonen: Einstellung von ROI ist großer Verlust

Ö1 International ist kein vollwertiger Ersatz

Wien (SK) Ihr Bedauern über die Einstellung von Radio Österreich International (ROI) per 30. Juni drückte SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen am Freitag aus. Die Schuld für die Einstellung sieht die SPÖ-Kultursprecherin in erster Linie bei der Bundesregierung, weil sie die Finanzierung von ROI eingestellt hat. Das Programm von ROI sei qualitativ sehr hochstehend gewesen und der internationale Radiosender habe daher einen wichtigen Beitrag für Österreichs Image im Ausland geleistet. Dass künftig der Kultursender Ö1 weltweit zu empfangen ist, sei zwar sehr erfreulich, weil das Programm von ausgesprochen hoher Qualität sei. Ein Ersatz für ROI könne Ö1 aber nicht sein, weil ein deutschsprachiger Sender nie die gleiche Reichweite wie ein englischsprachiger Sender erzielen könne, unterstrich Muttonen. Es sei sehr bedauerlich, dass der ORF trotz zahlreicher Appelle aus dem In-und Ausland die Einstellung von ROI nicht nochmals überdacht hat. Angesichts vergleichsweise geringer Kosten - im Vorjahr hat der ORF 4,5 Mio Euro für ROI aufgewandt - sei das nicht verständlich. **** (Schluss) ml

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